Von der Angst unterwegs – Krank

Krank auf Reisen – eine schreckliche Vorstellung!
Unterwegs krank zu werden, ernsthaft krank, ist wohl eine der schlimmsten Sachen, die einem passieren kann. Da kann man eine Krankenversicherung abschließen, Vorsorge tragen, vorsichtig beim Essen sein … egal, es kann einen trotzdem treffen.

Ich habe schon als Kind und Jugendliche meine schlimmsten Krankheiten in den Ferien ausgelebt, sei es eine Mandelentzündung oder eine Pilzvergiftung: Ich war selten krank, aber wenn Ferien waren und wir irgendwo in der skandinavischen Pampa im Ferienhaus waren, hat es mich erwischt.

Blutvergiftung in Finnland

Sommerhaus in Finnland

Sommerhaus in Finnland

Eine der schlimmsten und frühesten Erfahrungen in der Hinsicht passierte mir in Finnland, Mitte der 1960er Jahre. Ich war ungefähr 8 oder 9 Jahre alt. Ihr müsst euch folgendes Szenario vorstellen: Ein einfaches Holzhaus an einem der zahlreichen Seen mitten in Finnland. Rundum endloser Wald, irgendwo das nächste Ferienhaus. Kein fließend Wasser, kein Strom, kein Telefon… Aber eine Sauna! 😉 Da passierte es, dass mich eine Mücke in die Hand stach. Es ist mir heute noch eine Befriedigung, dass ich dies Viech gleich erwischt habe und sofort erschlug. Doch das war vielleicht der Anfang vom Drama: Möglicherweise geriet durch die zermatschte Mücke Dreck in den Stich. Es entwickelte sich jedenfalls über Nacht eine Blutvergiftung, klassisch mit einem roten Strich, der sich am nächsten Morgen schon bis zum Ellbogen zog. Als meine Eltern dies sahen, bekamen sie einen großen Schreck, während ich relativ ruhig blieb. Mir tat ja nichts weh, es juckte nur schrecklich. Meine Eltern hatten aber gehört, dass so ein Strich ein Zeichen für eine Blutvergiftung ist und, wenn der bis zum Herzen gelangt, dann ist es aus. Also packte mein Vater mich und fuhr los. Mehr als eine Stunde durch endlose Wälder bis zur nächsten Stadt. Dort mussten wir noch eine Stunde im Wartesaal einer Ärztin sitzen. Schließlich bekam ich eine Penizillin-Spritze und alles wurde wieder gut. Mich hat damals am meisten die Sorge meiner Eltern beeindruckt. Und heute ist mir klar: So weit ab von aller Zivilisation hätte das Ganze auch anders, schlimmer enden können. Zum Beispiel, wenn meine Eltern nicht so schnell geschaltet hätten.

Große Reise: Vorsorge
Natürlich war die Problematik des möglichen Krank Werdens ein Thema, bevor ich 1991 auf meine große Reise ging. Klar, dass ich eine Krankenversicherung abschloss. Aber die verhindert ja nicht das krank werden. „In diesen Ländern, in die Du reist, kannst Du Cholera und Typhus bekommen! Ne, da würde ich nie hinreisen!“, sagte mir ein Bekannter, der sowieso immer alles in schwärzesten Farben sah. Ich ließ mich impfen gegen Tetanus, Hepatitis und mehr. Marlaria-Prophylaxe? Nein, das waren Hammer-Tabletten, die konnte und wollte ich nicht monatelang nehmen. Ich nahm ein Mittel mit, das im Notfall akut helfen sollte. Ich nahm auch 5 Einmal-Spritzen mit, damit ich in abgelegenen Gegenden sicher gehen konnte, einwandfreie Spritzen zu erhalten. Habe ich übrigens nie gebraucht, aber immer Theater bei Grenzübergängen gehabt, wenn die in meinem Gepäck entdeckt wurden.

Ich war einige Male krank während meiner Großen Reise: Lebensmittelvergiftung in Xi’an, meine ständigen Blutungen in China, Erkältungen, Höhenkrankheit in Nepal. Keine der Erkrankungen hat mich lange ans Bett gefesselt. Das war auch gut so. Denn das ist eine besondere Herausforderung, wenn man alleine reist: Man hat niemanden, der einen mit Medikamenten, Essen und Trinken versorgt, wenn man ans Bett gefesselt ist. Manchmal hat man liebe Mitreisende, die für einen sorgen (siehe Xi’an), aber das ist keine Garantie. Ich habe unterwegs eine Frau getroffen, die eine fiebrige Erkrankung (was, weiß ich nicht mehr) schwer erwischt hatte. Sie lag wohl viele Tage völlig schwach mit schweren Fieberschüben in einem schäbigen Hostelzimmer und hatte kaum Hilfe. Sie war schrecklich abgemagert, fast nur noch ein Gerippe, als ich sie kennen lernte. Aber sie war wieder auf dem Weg der Besserung.

Es ist also wichtig, dass man, wenn man krank wird, „zivilisierte“ Gegenden aufsucht. Eine Stadt, wo man Ärzte findet, ein Hostel, wo man auf nette Mitreisende trifft, ein sauberes Bett, leichte Erreichbarkeit von Trinkwasser und stärkendem einwandfreiem Essen.

Eine gute Reisekrankenversicherung, die auch die unter Umständen notwendige Rückführung übernimmt, ist sehr wichtig. Das habe ich erlebt, als mein Vater in Marokko einen Schlaganfall erlitt. Man hat sich dort sofort um ihn gekümmert. Er kam gleich ins beste Krankenhaus vor Ort. Einmal alarmiert, hat sich die Versicherung darum bemüht, meinen Vater so schnell wie möglich nach Deutschland zu fliegen. Er kam nach vier Tagen mit einem Krankentransportflugzeug nach Hannover in die Medizinische Hochschule. Um die Kosten, die im 5-stelligen Bereich lagen, brauchten wir Töchter uns keine Sekunde lang Gedanken zu machen. Seitdem lasse ich auf den ADAC (der Link ist definitiv nicht gesponsored!) nichts kommen!

Krank auf Reisen
Krank werden unterwegs kann jeder. Das sollte man niemals leichtfertig beiseite schieben. Vor allem junge gesunde, sportliche Menschen überschätzen sich manchmal und nehmen Krankheitssymptome nicht wahr. Das sei vor allem in Bezug auf die Höhenkrankheit ein Problem, wurde mir von einem darauf spezialisierten Arzt in Manang, Nepal, auf 3.500 m Höhe erklärt. Nicht die Alten, Langsamen sterben an der Höhenkrankheit, sondern die Jungen, Sportlichen…

Bei aller Vorsicht kann man sich auch mal ein Bein brechen oder einen Fuß verstauchen. Deshalb zum Schluss noch eine Geschichte:

Thailand – Trekking
Thailand, die Berge und der Dschungel im Norden. Ich hatte in Chiang Mai eine 4-tägige Trekking-Tour mit Führer, Elefantenritt und Übernachtungen in den Dörfer der einheimischen Bergvölker gebucht. Am ersten Tag waren wir rund zwei Stunden auf angenehmen Wegen gewandert, als wir an einen Bach kamen. Von dem hohen Ufer, an dem wir standen, führte eine Holzplanke ans tiefer gelegene andere Ufer. Wir (2 Amerikaner, der Führer und ich) gingen im Gänsemarsch über das schmale Holzbrett. Ein kleiner Sprung war nötig, um auf die Planke zu kommen, unter der in einem niedrigen Kieselbett der Bach plätscherte. Eigentlich sah alles nicht so schwierig aus. Doch als ich mit einem leichten Sprung auf dem Holz aufkam, war wohl die Belastungsgrenze der Planke erreicht. Sie brach entzwei und ich plumpste ins Wasser. Das Wasser war nicht tief. Trotzdem beherrschte mich zunächst nur ein Gedanke: „Meine Kamera!“. Ich konzentrierte mich so darauf, die Kamera über Wasser zu halten, dass ich alles andere nicht spürte. Vielleicht hatte ich auch einen Schock.

Dorf im Urwald

Dorf im Urwald

Meine Mitwanderer zogen mich ans Ufer und redeten besorgt auf mich ein. Ich saß erstmal stumm dort und rieb mir meinen rechten Knöchel. Ich hatte glücklicherweise Lederschuhe an, die bis über die Knöchel reichten und die dem Fuss ein wenig Festigkeit gaben. Doch die und auch die nassen Socken wurden mir schnell ausgezogen. Die Amerikanerin diagnostizierte einen geschwollenen Knöchel und band mir eine elastische Binde um. Dann wieder hinein in die nassen Socken und Schuhe. Ja, ich konnte gehen, ich merkte auch kaum irgendwelche Schmerzen. Also gingen wir noch rund zwei Stunden weiter, bis wir in dem Dorf ankamen, wo wir übernachten wollten. Bis dahin hatte sich mein Fuß an den nassen Socken wund gerieben, der Knöchel war angeschwollen und ich hatte starke Schmerzen. Die Amerikanerin wechselte die Binde und gab mir eine starke Schmerztablette. So überstand ich die Nacht. Am nächsten Morgen konnte ich kaum laufen. Der Gang zum Hockklo des Dorfes wurde zur Qual. Wie sollte es nur weiter gehen? Jeder Schritt bereitete schreckliche Schmerzen, ich konnte das ganze Bein nicht beugen, der Fuß passte kaum mehr in den Schuh.

Hoch oben auf einem Elefant

Hoch oben auf einem Elefant

Massage
Da kam der Bergführer zu mir, guckte sich den Knöchel an und meinte: „Der Hausherr bietet dir an, den Fuß zu massieren. Dann geht es dir besser!“ Meinen Fuß massieren? Ich zuckte zusammen bei dem Gedanken. Das würde ja noch mehr wehtun! Doch, was war die Alternative? Tagelang hier in einer Hütte mitten im Dschungel bei Menschen bleiben, mit denen ich mich nicht verständigen konnte? Also biss ich die Zähne zusammen und sagte „ok“. Der freundlich lächelnde Einheimische machte mir durch Zeichen klar, dass ich keine Angst haben müsse, und begann, ganz sanft meinen Fuß zu streichen und zu kneten. Es tat wirklich fast gar nicht weh. Nach einer guten halben Stunde konnte ich wieder auftreten, mein Bein beugen und strecken. Ja, ich konnte wieder, fast ohne Beschwerden, laufen! Meine Mitwanderer hatten mir in der Zwischenzeit einen Stock zurechtgeschnitzt. Der Führer meinte, wir würden den Elefantenritt auf heute vorverlegen, so dass mein Fuß an diesem Tag nicht so belastet würde. So ging es dann auch tatsächlich. Am dritten Tag sind wir ein gutes Stück durch die Hügel bis zu einem Dorf oben auf einem Berg gegangen. Abends war mein Fuß dick und leuchtete in Farben von gelb bis dunkelbraun. Er sah nicht wirklich aus, als ob das mein Fuß war. Am letzten Tag waren wir rund 7 Stunden zu Fuß unterwegs. Ich hatte da schon kaum noch Beschwerden. Manchmal denke ich, dass ich in Deutschland mit einem solchen verstauchten Fuß bestimmt mindestens 3 Wochen krank geschrieben worden wäre. Ich habe an dem Fuß immer noch einen Knubbel an einem der Mittelfußknochen. Ob der Knochen doch angebrochen war? Ich weiß es nicht und es ist eigentlich auch egal.

Mit diesem Artikel nehme ich an der Blogparade von Johanna (Blog Work & Travel) teil: „Krank auf Reisen“ Die Blogparade geht noch bis zum 31.03.16

Mehr zu Krank auf Reisen auf meinem Blog:
Tipps gegen Reisedurchfall
Die Reiseapotheke für China

29 Kommentare

  • Hallo Ulrike,
    vielen Dank, dass du mit diesem tollen Artikel noch an meiner Blogparade teilgenommen hast. Er passt ja hervorragend zum Thema und deine eigenen Erfahrungen sind echt spannend! 🙂
    LG Johanna

    • Ulrike

      Danke! Manchmal denke ich, ich müsste noch einen Artikel schreiben. Denn man wird ja öfters krank unterwegs und so gibt es noch einige Geschichten…

      • Ja klar, das ist ja auch ein spannendes Thema. Trotzdem wünsche ich dir, dass du in Zukunft eher gesund auf Reisen bist als krank. 😉

  • Urs

    Schöner Stories hast du da zu erzählen. Man merkt dass du schon viel erlebt hast und dass du dich nicht unterkriegen lässt. Was deinen Fuss und die heilene Massage betrifft kann ich nur voll zustimmen. Richtig angewandte Techniken können besser, und vor allem schneller helfen als jede Chemische Keule.
    LG, Urs

    • Ulrike

      Ja, seit Thailand bin ich auch davon überzeugt, dass es nicht immer die Schulmedizin sein muss, die wirksam hilft.
      LG
      Ulrike

  • Pingback: 10mal Sicherheit für unterwegs

  • Hallo Ulrike,

    uff. Ich habe erst vor ein paar Tagen, den Artikel über deine Höhenkrankheit gelesen. Gestern entdeckte ich dann noch diesen Beitrag hier. Man mag vor einer Reise gar nicht drüber nachdenken was alles passieren könnte. Umso besser aber zu lesen, dass es bei doch immer recht glimpflich ausging.

    Mich erwischen im Urlaub meist Erkältungen. Aber in Vietnam musste ich sogar schon das Krankenhaus aufsuchen. Darüber habe ich in meinem Blog geschrieben und am Ende noch ein paar interessante Fremd-Artikel verlinkt. Unter anderem auch deinen. Ich hoffe das ist in Ordnung, ansonsten gib mir Bescheid und ich nehm die Verlinkung wieder raus.

    Liebe Grüße Janine

    • bambooblog

      Liebe Janine,
      Danke für die Verlinkung. Da freue ich mich drüber! Es ist meine Absicht zu zeigen, dass es meistens doch gut ausgeht. Das scheint mir gelungen zu sein! Deinen Blog werde ich mir auch angucken. Übrigens war ich in China ein paar Mal im Krankenhaus, aber immer ambulant. Mehr möchte ich da gar nicht erleben.

  • Pingback: Krank auf Reisen | Finding Hummingbirds

  • Hallo,

    eine Blutvergiftung ist nicht gut. Nicht immer wird sie sofort erkannt. Ähnliche Verfärbungen wie bei einer Vergiftung erscheinen übrigens auch dann, wenn bei der Blutabnahme im KK eine Ader/Vene verletzt wird. Wasser in Indien zu Trinken würde ich mir sehr genau überlegen…..das kann böse Folen für Leib und Seele haben.

  • Auf Reisen krank zu sein ist der Horror. Mich hatte es letzten Januar in Indien im Magen ziemlich erwischt. Gottseidank hat sich alles wieder beruhigt. Als Alleinreisender ist es trotzdem jedes Mal eine sehr angespannte Situation.

    Übrigens: In Xi’an hatte es mich 2010 auch erwischt. Ich hatte etwas falsches gegessen. 🙁

    • bambooblog

      Ja, meistens sind es ja die Magen-Darm-Geschichten, die einen erwischen, nicht die wirklich schrecklichen Krankheiten. Doch gerade Durchfall und Magenschmerzen schwächen einen und können, wenn man alleine unterwegs ist, zu einem großen Problem werden.
      Hihi, in Indien habe ich allen üblichen Problemen zum Trotz unter einer fürchterlichen Verstopfung gelitten. Auch nicht lustig.

  • Toller Bericht. Bei deiner ersten Story ist mir spontan der Michel von der Astrid Lindgren eingefallen. Hatte da nicht ein Knecht mal eine Blutvergiftung? Und Schweden und Finnland ist ja fast das gleiche 😉
    Mit der Reiserückführung hast du absolut recht. Bin auch nur deswegen beim ÖAMTC dabei. Und war auch schon in der Schweiz bei der Rega Mitglied. Die Bezahlung ja auch die Unfallrettung, wenn man hier z.B. beim Wandern was hat, was ja durchaus auch wichtig ist. Und teuer werden kann.
    Im März den Bericht über die Höhenkrankheit? Respekt, so weit geht also dein Redaktionsplan bereits. Bei mir ist das nur eine Liste mit Themen, über die ich unbedingt noch schreiben will. Aber einen Plan kann ich mir im Moment nicht setzen. Wäre mir zu stressig. Wenn ich Zeit habe, gibt es was neues, sonst nichts. Bin aber auf jeden Fall gespannt, vor allem, weil ich ja die Höhenkrankheit in Peru miterlebt habe. War zum Glück nicht selber betroffen, aber alle meiner Mitreisenden der Reihe nach.
    Und mit dem nicht alleine sein, hast du absolut recht. Die zwei Mal, wo es mich im Urlaub so richtig erwischt hat, hatte ich beide Male eine gute Freundin dabei (das waren auch genau die zwei Male, wo ich nicht alleine verreist bin – wahrscheinlich hält der Geist den Körper noch länger aufrecht, wenn man keine Hilfe hat), und beide Male war ich froh, dass die sich kümmerten, d.h. im Supermarkt einkaufen gingen, und mir mein Knäckebrot, meine Bananen und mein Wasser ans Bett brachten. Und auch für Gesellschaft sorgten.
    Wenn es dich wegen deinem Knöchel interessiert: Du kannst den mal röntgen lassen, das sollte man noch sehen können, wenn der noch gebrochen ist. Ich hatte mir mal irgendeinen Zeh verstaucht (richtig schmerzhaft) und war deshalb röntgen. Auf dem Röntgenbild sah man dann, dass ein anderer Zeh schon mal gebrochen war.

    • bambooblog

      Hallo Sarah, danke für Deine Geschichte! Ja, das sind so die Geschichten, um die man sich unterwegs Sorgen machen kann. Freunde sind da sehr wichtig unterwegs.
      Das mit der Höhenkrankheit kann ich nicht wegen eines Redaktionsplanes vorhersagen, sondern weil ich ja, meine Große Reise 1991/92 hier nach und nach und Datumsgetreu schildere. Das mit der Höhenkrankheit war 1992 im März,also kommt der Bericht nächstes Jahr im März. 😉
      Ach, wegen des Knöchels werde ich keine Aktionen machen. Ich muss wegen aller möglichen Krankheiten (Diabetes, Bluthochdruck …) jedes Jahr so oft zum Arzt, dass ich keinerlei unnötigen Arztbesuche mache.

      • Ui, peinlich. Irgendwie entging mir der Zusammenhang mit den Daten da bisher. Ups….
        Das verstehe ich, dass du nicht extra deswegen zum Arzt rennst. Bei mir war es ja auch nur Zufall, dass ich es erfahren habe. Unnötige Arztbesuche versuche ich auch als gesunder Mensch zu vermeiden. Einmal durchchecken, und wenn es mich wirklich ins Bett haut, fürs Krankschreiben in der Firma, müssen da ausreichen. Beim ganzen Rest (wie gesagt – gehöre zu den gesunden Menschen) hilft immer ein erholsames Wochenende. Viel Schlafen und Relaxen und die Erkältung ist weg 🙂

      • bambooblog

        🙂

  • Das war ja schon sehr kritisch (in deiner Kindheit) und sehr schmerzhaft und aufregend unterwegs (die Sache mit dem Fuß). Gut, dass es trotz allem glimpflich ausging.
    Du hast recht, in dem Moment hilft auch keine Krankenversicherung, die ist einfach nicht der erste Retter in der Not.
    Man kann sich leider nicht vor allem schützen – doch würde es in einer belebteren, zivilisierteren Ecke der Welt passieren, wäre die ärztliche Versorgung schon ein wenig näher … Ich frage mich gerade, was dir das im Fall des Fußes tatsächlich gebracht hätte. Hätte der Arzt mehr machen können in dem Moment? Zur Erleichterung und weiteren Einsatzfähigkeit wohl nicht, er hätte nur klarer diagnostizieren können und dir geraten, den Fuß zu schonen. Was dich nicht zurück gebracht hätte.

    LG Michèle

    • bambooblog

      Genau richtig, Michele! Ich bin immer noch begeistert von der Massage. Der Masseur hat anscheinend den Bluterguss verteilt, so den Fuß entlastet und… ich weiß nicht. Es hat jedenfalls schnell und effektiv geholfen! der Mann hat mich und meinen Urlaub gerettet!
      LG
      Ulrike

  • Der Versicherte

    Oh je, da wurde dann leider doch mal aus einer kleinen Mücke ein sehr großer Elefant. Mit Blutvergiftungen ist nicht zu spaßen.

  • Tja, die Krankheiten taugen nun wahrlich nicht zum Arbeiten, also suchen sie sich den Urlaub wohl dazu aus. 😉 Ich habe es fast immer umgekehrt gemacht. Krank für die Arbeit, Gesund für das Leben. 😉

    • bambooblog

      Tja, ausgesucht hab ich es mir nicht. 😉 Aber mit zunehmendem Alter habe ich das eine oder andere Zipperlein, das mich mehr im Alltag belastet als unterwegs.

  • Ich bin zum Glück während meiner Reisen nie krank geworden. Nur ein zwei Mal hatte ich ein Malheur: Während meiner Aufenthalte in Sarasota und auf den Florida Keys bekam ich Migräne. Der Anfall in Sarasota verlief sehr glimpflich, der auf Marathon Key war allerdings recht heftig.

    • bambooblog

      Migräne unterwegs stelle ich mir gruselig vor. Wenn ich Kopfschmerzen unterwegs habe, greife ich schneller zur Tablette als zuhause. Aber gerade unterwegs habe ich selten Kopfschmerzen und Migräne sowieso nicht. LG Ulrike

  • Eine Ulrike kennt keinen Schmerz. Tapfer! 🙂

    Bist du nie zu einem Arzt gegangen mit dem Fuß?

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