4 Tipps gegen Sommer-Stress am Hamburger Hauptbahnhof

4 Tipps gegen den Stress am Hamburger Hauptbahnhof

Alle Jahre wieder: Es wird Sommer, da zieht es die Menschen hinaus in die Natur, die Sonne zu genießen. Dann wird es eng auf dem Hamburger Hauptbahnhof. Familien, Fahrradausflügler, junge Leute, alte Leute, alle mit viel Gepäck, drängen sich auf den schmalen Bahnsteigen. Der eine oder andere Pendler oder Geschäftsreisende geht im Getümmel fast unter.

Pfingstsamstag auf dem Hamburger Hauptbahnhof

Pfingstsamstag auf dem Hamburger Hauptbahnhof

Wie kann man sich am besten auf die Bahnfahrten in den Ferien vorbereiten?

Stress vermeiden lautet die Parole.

Tipp 1: Eine gute Vorbereitung ist unbedingt notwendig. Wann soll es los gehen? Wie viel Zeit plane ich fürs Ein- und Umsteigen ein? Plant mehr Zeit als normal ein, noch mehr, wenn Ihr mit dem Fahrrad oder mit Kindern unterwegs seid. Platzreservierung nicht vergessen!

Leider ist es so, dass je mehr Menschen sich im Bahnhof drängen, desto eher sind Aufzüge oder Rolltreppen defekt. Auch darauf sollte man sich einstellen. In die Aufzüge am Hamburger Hauptbahnhof passen in der Regel kaum mehr als zwei Fahrräder auf einmal. Da kann es, auch wenn sie funktionieren, schon zu längeren Staus kommen.

Tipp 2Wenn die Aussteigenden nicht durch größeres Gedrängel am Aussteigen gehindert werden, geht es alles viel schneller und stressfreier. Also: Erst aussteigen lassen! Aber auch als Aussteigender kann man für einen reibungslosen Fluss sorgen: Nicht gleich nach Betreten des Bahnsteigs stehen bleiben, um sich zu orientieren! Am besten geht man gleich ein paar Schritte raus aus dem Gedränge an eine offenere Stelle, sammelt seine Lieben um sich und schaut sich dann um.

Ein- und Aussteigen an einer der engsten Stellen auf dem Bahnsteig

Ein- und Aussteigen an einer der engsten Stellen auf dem Bahnsteig

Das Gleiche gilt auch für das Ende von Rolltreppen oder anderen Engstellen: Niemals an solchen Stellen, im Hauptbahnhof neben den Treppen des Südstegs, samt Gepäck oder Fahrrädern stehen bleiben. Schon kommt es zum Stau, die Leute werden ärgerlich. Und was ich am schlimmsten finde, ist, dass man sich mühsam am Rande des Bahnsteigs entlang drängeln muss. Immer mit der Möglichkeit, dass man gleich auf die Schienen fällt, vor Augen.

Tipp 3: Ausreichend Flüssigkeit mitnehmen. Am besten Wasser oder andere ungesüßte Getränke. Nicht vergessen: Bei Hitze kommt es in den Zügen schon mal zu Ausfällen der Klimaanlage.

Tipp 4: Auf den Bahnsteigen immer auf die Lautsprecherdurchsagen lauschen! Das erfordert Konzentration, denn es ist laut und man muss ja auch noch darauf achten, dass man im Gedränge niemandem im Weg steht. Aber es ist absolut wichtig, denn: kurzfristige Gleisänderungen oder andere Wagenreihungen sind Fälle, in denen man schnell reagieren muss. 

Angesichts all dieser Herausforderungen, die ein heißer Ferientag an die Reisenden stellt, sollte man sich überlegen, wann man fährt. Im Metronom kann man keine Plätze reservieren. Vielleicht ist es da besser, eine Fahrradtour ganz früh zu beginnen, wenn der Bahnhof und die Züge noch nicht so voll sind.

Und noch eine Bitte: Schaut euch mal an, wie weit Euer Rucksack in den Raum reicht! Schnell hat man mit einem kurzen Schwenk den Hintermann fast von den Beinen gefegt mit seinem weit ausladenden Rucksack.

Immer: Ruhe bewahren und Rücksicht nehmen! Dann fließt der Strom und keiner kommt in Stress!

Schöne Ferien!

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