10mal Sicherheit unterwegs

Sicherheit unterwegs : Überarbeitet und aktualisiert (14.08.16):

„Hände weg vom Pfefferspray!“ habe ich geschrieben. Wenn kein Pfefferspray, was dann? Jedenfalls kein Messer! Hier meine Tipps und Erfahrungen (Schwerpunkt China):

Sicherheit unterwegs: Messer bringen nichts!

Nein, ein Messer nehme ich nur noch mit, um damit Brote zu schmieren.

Informationen, Sicherheitsvorkehrungen und Vorsicht:

10mal Sicherheit unterwegs:

Das Auswärtige Amt

Ich informiere mich vor meiner Abreise über die Sicherheitslage in meinem Zielland. Dazu nutze ich als erstes die Seite vom Auswärtigen Amt. Da stehen aktuell zu China folgende Hinweise: „Erhöhte Wachsamkeit – insbesondere auf größeren Bahnhöfen und Busbahnhöfen – ist geboten, mit verschärften Sicherheitskontrollen ist ebenfalls zu rechnen.“ und „Die Sicherheitslage in der VR China kann generell als gut eingestuft werden. Dennoch sollten sich Reisende stets mit der gebotenen Aufmerksamkeit bewegen.“ Dabei wird auch auf die aktuellen Anschläge in Xinjiang und Kunming eingegangen. Die Hinweise des Auswärtigen Amtes sollte man auf jeden Fall ernst nehmen. Warnt das AA ausdrücklich vor einer Reise in ein bestimmtes Land oder Gebiet, dann sollte man dort auch nicht hinfahren. Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes findet Ihr hier.

Reiseforen und Fremdensverkehrsämter 

Wenn ich Bedenken habe, dann schaue ich auch auf gängigen Reiseforen nach und auf den Seiten des jeweiligen Fremdenverkehrsamtes. Dabei muss man immer drauf achten, von wem die Information kommt. Fremdenverkehrsämter neigen dazu, Gefahren im eigenen Land runterzuspielen. Auch gute Reiseführer enthalten Hinweise darauf, wo man sich sicher bewegen kann und wo nicht.

Frage Einheimische!

Vor Ort befrage ich Einheimische oder andere Reisende, wenn ich mir unsicher bin, ob ich in einem Stadtteil, einem Ort, einer Straße sicher – eventuell auch nach Einbruch der Dunkelheit – bin.

Beispiel: Meine Madagaskar-Reise:  In Antananarivo, der Hauptstadt von Madagaskar, wurde von allen Seiten davon abgeraten, sich Abends im Dunkeln auf die Straßen zu begeben. Von Räuberbanden und wilden gefährlichen Hunden war da die Rede. Doch ich war mit einem Freund zum Abendessen verabredet, in einem Restaurant 500 Meter die Straße runter. Mein Wirt meinte, dass es nicht ganz so schlimm sei, er riet mir aber, mich nur auf der beleuchteten Straße zu bewegen und einen großen Bogen um schattige Stellen zu machen. Auch der Freund, der schon eine Weile in Tana lebte, hatte keine allzu große Sorge. Solche Aussagen relativieren die tatsächliche Gefahr. Also bin ich zu dem Restaurant gegangen, die Straße war fast menschenleer, einige streunende Hunde drückten sich in den Straßengraben. An einer freien Stelle flackerte ein Lagerfeuer. Das gelbe Licht der Straßenlaternen leuchtete nur kleine Flächen aus. Es war ziemlich unheimlich. Aber es passierte nichts.

Telefonnummern für den Notfall

Die Telefonnummer der deutschen Botschaft und des nächsten Konsulats sollte man immer parat haben. Natürlich sollten auch die Nummern für die Sperrung von Kreditkarten nicht fehlen! In vielen Ländern gibt es spezielle Telefonnummern, an die sich Touristen wenden können, wenn sie Hilfe brauchen.  Beispiel: Peking
Telefonnummern

 

Problematik Taxifahrer

Taxifahrer sind in aller Welt schnell dazu geneigt, den unsicheren Touristen auszunehmen. Aber nicht nur das: Mir sind Fälle bekannt, da haben Pekinger Taxifahrer Frauen in eine dunkle Gasse gefahren und vergewaltigt bzw. ausgeraubt. Ja, schrecklich! Auf jeden Fall gilt: Immer schauen, ob der vorgeschriebene Taxameter läuft. Und ob der richtig läuft. Wenn es den Taxameter nicht gibt (in China ist der Taxameter Pflicht, sonst lieber auf ein anderes Taxi warten), vorher einen Preis aushandeln! In den meisten Ländern haben die Taxis eine offizielle Lizenznummer, auf jeden Fall ein Nummernschild. Bei Unstimmigkeiten hat mir schon ein paar Mal geholfen, dass ich so getan habe, als ob ich die Nummer aufschreibe. Und immer dran denken: Die meisten Taxifahrer wollen einfach nur Geld verdienen, sie sind KEINE potentiellen Mörder oder Vergewaltiger!
Wenn man merkt, dass ein Taxi- oder auch ein Busfahrer alkoholisiert ist, dann sollte man den Mut aufbringen, auszusteigen.

Geld und Ausweise

Geld, Ausweise, Flugtickets gehören nicht ganz oben im Rucksack/Tagesrucksack oder in eine Außentasche. Und schon gar nicht in einen außen getragenen Bauchgurt! Wenn möglich sollte man Geld und Kopien des Reisepasses und des Personalausweises in einem Hotelsafe lassen. Ansonsten gehören Ausweise und Kreditkarten sowie größere Geldmengen in einen flachen Geldgurt oder eine Tasche, die man unter der Kleidung, am besten in der Unterhose, trägt. Ich nehme immer nur so viel im Portemonnaie mit, wie ich möglicherweise für ein oder zwei Tage brauche. Diesen kleinen Geldbeutel habe ich mit einem Kettchen an der Hose befestigt. Wenn ich so mein Geld hervor hole, auf einem Markt oder wo auch immer, kann ich mir der anerkennenden Blicke der Chinesen sicher sein! Denkt immer daran: Der Rucksack ist kein Safe! Schnell ist er im Gedränge aufgeschlitzt und weg sind die wichtigsten Dinge. Mir wurde es zur Routine, beim Einsteigen in einen vollen Bus meinen Tagesrucksack automatisch nach vorne zu nehmen. Da habe ich ihn im Auge, auch wenn es vielleicht unbequem ist. Mitreisenden sind aus dem Tagesrucksack Tickets und Geld gestohlen worden. Das habe ich selbst erlebt.

Und noch eine Warnung an die Männer: Das Portemonnaie in der hinteren Hosentasche wirkt auf Diebe geradezu wie eine Einladung. Klar, häufig – nicht immer! – merkt Mann, wenn ihm das Portemonnaie aus der Tasche gezogen wird. Aber bis Mann sich umgedreht hat, die Schrecksekunde überwunden hat, ist der Dieb in der Menge verschwunden oder hat seine Beute an einen Komplizen weitergereicht.

Hände weg vom Alkohol unterwegs!

Alkohol macht leichtsinnig und vertrauensselig. Die Folgen sind nicht absehbar. Das Gleiche gilt für Drogen. Schon der Besitz kleinster Mengen Drogen kann zu hohen Gefängnisstrafen führen. Und wer möchte schon in einem Bangkoker Gefängnis seine besten Jahre verbringen?

Ich habe auf allen meinen Reisen wenig bis gar keinen Alkohol zu mir genommen. Dazu hatte ich viel zu viel Angst davor, die Kontrolle zu verlieren. Menschen, von denen ich wusste, dass sie Drogen nehmen, habe ich gemieden. Mehr dazu: Backpacker: Hände weg von Alkohol unterwegs!

Vorsicht bei neuen Freunden!

Leute, die einem Dinge mitgeben, damit man sie in die Heimat mitnimmt, sollte man genauer betrachten und immer vorsichtig bleiben! Schon oft ist es passiert, dass jemand zum Drogenkurier wurde. Ich habe, als mir eine Freundin, die ich unterwegs kennen gelernt hatte, ihre Wintersachen gab, damit ich die in Deutschland ihren Eltern schicke, diese heimlich einzeln untersucht und jedes Paar Socken aufgerollt. Ja, ich habe der Frau vertraut, aber ich kannte sie doch erst zwei Wochen!

Eine leichte Kette

Eine leichte Kette kann wirksam sein. Damit kann man seinen Rucksack an einem Gepäckrost im Zug befestigen oder auf dem Dach eines Überlandbusses. Oder auch an dem Bein des Schlafsaalbettes. Ich sage nur: Gelegenheit macht Diebe! Und Diebe sind bequem: Wenn sie sehen, dass der Diebstahl Mühe macht, wenden sie sich lieber anderen zu, wo sie nicht so viel Aufwand betreiben müssen. Ich habe oft mit meinem Rucksack das Bett geteilt, vor allem in indischen Zügen. Wenn es irgendwie möglich war, habe ich nicht zugelassen, dass mein Gepäck auf dem Dach eines Busses transportiert wurde.

Der Schlaf

Ich habe mir unterwegs einen leichten Schlaf angewöhnt. Nach all den Nächten in Schlafsälen und Mehrbettzimmern zusammen mit fremden Menschen, oft nicht nach Geschlechtern sortiert, bin ich auch heute noch sofort wach, wenn jemand den Raum betritt, in dem ich schlafe. Meinen Geldgurt mit Geld, Kreditkarte und Ausweisen habe ich im Bett entweder weiter am Körper getragen oder unter das Kopfkissen gelegt. Achtung: Letzteres ist nicht wirklich sicher!

Sexuelle Anmache

Eine Sache habe ich fast vergessen, weil sie mir so selbstverständlich ist. Doch auch dies ist eine Maßnahme, die die Sicherheit unterwegs erhöht: Kleide Dich angepasst und angemessen! Besonders in Asien, im Nahen Osten und in Nordafrika gilt es, darauf zu achten, dass Schultern und Knie bedeckt sein sollten. Auch für Männer! Weite Kleidung, die nicht allzu viel nackte Haut zeigt, ist bequem und schützt vor aufdringlichen Blicken.

Liebe Frauen: Richtig, man sollte sich kleiden dürfen, wie man gerne möchte. Aber, ganz ehrlich: Die Männer (egal wo) sind noch nicht so weit. Dünne Tanktops und schmale Miniröckchen oder -höschen sollten vermieden werden! Am Strand oben ohne in einem Land wie Malaysia geht gar nicht! Und es ist doch viel angenehmer, wenn frau nicht immer angestarrt wird.

Sexueller Anmache kann man sich nirgendwo wirklich entziehen. Vor allem als allein reisende Frau erlebt man so einiges. Auch die oben geschilderte angemessene Kleidung hält manchen triebgesteuerten Mann nicht davon ab, eine Frau als Freiwild anzusehen. Auch wenn blonde junge Frauen die Hauptbetroffenen sind, so gibt es auch von dunkelhaarigen älteren Frauen entsprechende Berichte. Sogar Männer sind in manchen Ländern der sexuellen Anmache von anderen Männern ausgesetzt.

Speziell für Frauen

Meine Tipps zur Sicherheit unterwegs

Folgende Tipps habe ich in den letzten Jahren gesammelt:
– Sich mit Worten mit dem nervigen Mann auseinanderzusetzen, hilft meistens gar nichts und stachelt den Mann eher noch an.
– Öffentlichkeit herstellen! Laut rufen, dass man alleine gelassen werden möchte. Oder dem Typen in die Augen gucken und laut sagen: „Was machst Du da?“. Die Möglichkeit ist gut, dass dem Mann sein Benehmen peinlich wird. Vielleicht auch eine ältere Einheimische anstoßen: „Guck mal, was der da macht!“
– Interessante Tipps, die ich erst kürzlich gelesen habe: Lange Haare nicht offen tragen, sondern in einem Dutt hochbinden. Und im Ernstfall: Tu so, als ob Du weinst: Lautes Schluchzen und die Hände vors Gesicht schlagen. Wenn Tränen fließen, noch besser! Das erregt Aufmerksamkeit und weckt den Beschützerinstinkt der Zuschauer.

Waffen

Waffen jeder Art sollte man zuhause lassen. Ob Messer, Pfefferspray oder ElektroSchocker: Das Mitführen oder Benutzen ist fast überall verboten und bringt nichts. Häufig kann eine bedrohliche Situation eskalieren, wenn der Angreifer den Pfefferspray sieht. Ganz legale Möglichkeiten sind, im Notfall mit seinem Schlüsselbund oder der Handtasche um sich zu schlagen. Gut wirkt auch ein Kugelschreiber, den man wie ein Messer gegen den Angreifer richtet. Wichtig ist in jedem Fall, dass man mit großer Entschlossenheit vorgeht und seine ganze Kraft in die Abwehr konzentriert.

Nützlich, und zwar nicht nur auf Reisen, ist die Beherrschung von einigen Selbstverteidigungsgriffen. Das gibt Selbstbewusstsein. Und mit gutem Selbstbewusstsein wird man seltener zum Opfer.

Bei all diesen Tipps und Vorsichtsmaßnahmen: Denkt immer daran, dass 99% der Menschen, die Euch unterwegs begegnen, nur einen freundlichen Kontakt wünschen. So viele Räuber und Mörder, wie es uns die vielen Krimis vorgaukeln, gibt es gar nicht!

Zur Sicherheit unterwegs gehört auch die Gesundheit. Was mache ich, wenn ich unterwegs krank werde? Wie sorge ich vor? Mehr: Von der Angst unterwegs – Krank

Und noch ein Artikel: Von der Angst unterwegs – Wo ist mein Gepäck? 

Habe ich etwas vergessen? Habt Ihr einen speziellen Tipp für Eure Sicherheit unterwegs? Ich freue mich auf Eure Kommentare!

Mit diesem Artikel nehme ich an der Blogparade von Veronica, dem Roadtripgirl teil. Ihre Empfehlungen vor allem für Trips mit dem Wohnmobil findet Ihr hier: Sicherheit auf Reisen

25 Kommentare

  • Stefan

    Generell ist es wichtig, immer mit einem gesunden Misstrauen durch Menschenmengen zu gehen. Hat mir insbesondere in Marokko gut geholfen.

  • Liebe Ulrike

    Vielen herzlichen Dank, dass du mit diesem Beitrag bei meiner Blogparade teilnimmst!

    Ich war letztes Jahr für drei Wochen alleine unterwegs als Backpackerin und habe fast alles so gemacht, wie du hier in diesem Beitrag schreibst. Es waren die besten Wochen die man sich vorstellen konnte und kann allen Frauen nur dazu raten, auch einmal alleine zu verreisen. Es gibt neues Selbstbewusstsein und man lernt sich nochmals neu kennen.

    Tolle Tipps und auch Ergänzungen in den Kommentaren.

    Liebe Grüsse
    Veronica

  • Pingback: Alleine, mit dem Rucksack – Bambooblog Hamburg

  • dineroxx

    Hallo Ulrike,
    fand den Beitrag sehr informativ. Ich würde ihn gern als Gastbeitrag auf meinem Blog vorunruhestand.de veröffentlichen – natürlich mit entsprechender Verlinkung auf deinen Blog. Würde mich auf deine Zusage freuen, denn meine Klientel 55plus reist gern und dürfte sich dafür interessieren, was du schreibst.
    sonnige Grüße aus München
    Helmut Achatz
    info@vorunruhestand.de

    • Ulrike

      Hallo Helmut, ich gehöre ja auch zu den 55plus. Was hältst du davon,w enn ich den Artikel ein wenig dem“Alter“ anpasse? So kommt kein DoubleContent zustande und der Artikel würde noch besser zu deiner Klientel passen.
      Beste Grüße
      Ulrike

  • Pingback: Von der Angst unterwegs – Wo ist mein Gepäck?

  • Pingback: Hände weg vom Pfefferspray unterwegs!

  • Pingback: Von der Angst unterwegs – Der Überfall

  • Nein, kein Messer. Es sei denn, dass du damit auch umgehen kannst. Danke für die Reisetipps. Aber da vorerst nur Japan auf dem Plan steht, wir dort quasi auch zu Hause sind, die Sprache sprechen, wird das ungefährlich sein. Und dann gibt es da noch Cousin Ken, der sich schon ganz toll auf uns freut und der auch richtig gut Karate kann 😉

    • Liebe Mayumi, ich bin davon überzeugt, dass Du auch ohne einen karatekönnenden Cousin sehr gut auf Dich und Deine Frau aufpassen kannst. 😉 Ich bin schon gespannt auf Deine Berichte aus Japan! LG Ulrike

  • Betrachterauge

    Eine tolle Zusammenfassung, vielen Dank!

  • Deine guten und ausführlichen Tipps sind vielen sicher eine Hilfe und setzen zusätzliche Vorsorgegedanken in Gang. Sehr informativ!
    Nur eins muss ich doch erwähnen, liebe Ulrike, denn ich war anfangs irritiert. Ich sah im Reader das Bild des Messers und hätte fast den Artikel gar nicht aufgerufen, weil ich dachte, du willst hier empfehlen, sich mit scharfer Klinge einzudecken. Nur weil ich dich mittlerweile etwas kenne, mir es nicht vorstellen konnte, wanderte ich dennoch zum Blog. Die Bildunterschrift stellt natürlich alles klar – nur man sieht’s im Reader nicht. Nun, je nach Leser und seiner Wesensart hält das entweder andere auch ab – oder es zieht gerade magisch an …

    LG Michèle

  • Du hast – meiner Meinung nach – noch einen wichtigen Punkt vergessen: Wenn man in einem Restaurant oder einer Bar ist, sollte man sein Getränk nie aus den Augen lassen. K.O.-Tropfen sind leider viel zu verbreitet. Dies gilt übrigens auch für Europa. Mir wurde von einer Freundin, welche in Zürich als Krankenpflegerin arbeitet, schon öfters gesagt, dass ich mein Getränk nie unbeaufsichtigt rumstehen lassen soll. Und in fremden Ländern, ist es auch besser, was in Flaschen zu bestellen, und vielleicht darauf zu bestehen, dass man eine kriegt, die noch geschlossen ist.
    Ansonsten gilt für mich: ich bin eigentlich fast nie alleine unterwegs. Taxifahrten immer mindestens zu zweit. Habe aber bisher viele Gruppenreisen gemacht, und da lernt man auch für die paar Tage nach der Reise meistens jemanden kennen 😉

    • Ja, die k.o.-Tropfen habe ich nicht erwähnt. Vielleicht, weil in China wenig davon gehört habe. Sein Getränk nie aus den Augen zu lassen, ist auch hier eine wichtige Sicherheitsmaßnahme.

      Danke für den Hinweis!
      LG Ulrike

  • Ich will hier bestimmt nicht für Leichtsinn plädieren und jeder Mensch ist Gott sei Dank anders. Ich habe in Südamerika keine schlechten Erfahrungen gemacht, war aber sicher immer wachsam. Ich war in Ecken von Rio und Sao Paolo u. anderen Städten, wo sicherlich viele von abgeraten hätten. Aber wie Du auch schreibst Ulrike, wenn man mit Einheimischen spricht und sich ein Bild der Lage machen kann, sollte man sich nicht von Leuten, die vielleicht niemals selbst dort waren, abhalten. Und es ist sicher immer von großem Vorteil, wenn man die Landessprache beherrscht. Ich persönlich fand die Braunbären in den Wäldern Kanadas für mich Furcht erregender, als die Slums in Südamerika. lg Marlies

    • Du hast so recht! Man sollte auch immer auf sein Bauchgefühl hören. Und die <Gefahren, die in manchen Gegenden von wilden Tieren ausgehen, sollte man nicht unterschätzen.
      Liebe Grüße und allzeit eine sichere Reise!
      Ulrike

  • Zu den Telefonnummern für den Notfall gehören für mich auch die Nummern, unter denen ich Maestro-/Kreditkarten und SIM Karten des Mobiltelefons sperren lassen kann (Tipp aus eigener leidvoller Erfahrung, nachdem meinem Mann eine Bauchtasche zwar ohne Geld, aber mit Handy und Karten geklaut wurde). Sonst: tolle Liste mit wichtigen und wertvollen Tipps – Dankeschön!

  • Das ist sehr interessant und ich glaube, dieses Reisen ist nichts für mich. Das erfordert viel Mut und so groß ist meiner nicht. Ich bewundere es aber sehr.
    LG Tina

  • Pingback: Hände weg vom Pfefferspray unterwegs! | bambooblog hamburg

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.