Hannover Herrenhäuser Gärten

Eigentlich bestehen die Herrenhäuser Gärten aus mehreren zu unterschiedlichen Zeiten entstandenen Gärten und Parkanlagen:

Gro0er Garten und Schloss

Großer Garten und Schloss

Berggarten
Aus einem Gemüsegarten entwickelte sich mit der Zeit zu einem Botanischen Garten. Die mit seltenen Pflanzen geschmückten Schauhäuser sind immer einen Besuch wert!

Georgengarten und Welfengarten
Hierbei handelt es sich um Parks im Stil von englischen Landschaftsgärten.

Großer Garten
Doch die meisten denken bei den Herrenhäuser Gärten an den Großen Garten, den bedeutendsten Barockgarten in Europa. Seine Ursprünge reichen bis ins 17. Jahrhundert zurück, als der damalige Herzog Georg von Calenberg zuerst einen Küchengarten und dann ein Schloss bauen ließ. Zu einem Schloss gehört natürlich ein Park.

Aus diesen Anfängen des Großen Gartens ist heute noch die Große Kaskade erhalten.

Große Kaskade

Große Kaskade

Nachdem der Große Garten 1710 fertig gestellt worden war, wurde er noch einige Male erneuert und umgestaltet . Von Mitte des 19. Jahrhunderts bis Anfang des 20. Jh. tat sich nicht mehr viel. Schließlich waren die Könige von Hannover nun auch Herrscher von Großbritannien und hielten sich lieber in London auf. Dadurch verwahrloste der Große Garten teilweise und behielt seine ursprüngliche Form.

Großer Garten

Großer Garten

Doch so original der Große Garten erscheint, sind doch zahlreiche Teile der Anlage erst im Laufe des 20. Jahrhunderts eingerichtet. So unter anderem der Irrgarten und der Rosengarten.

Rosengarten

Rosengarten

Das Schloss selbst wurde im 2. Weltkrieg zerstört und erst in den letzten Jahren nach alten Plänen wieder aufgebaut. Außen also ganz das alte barocke Schloss, innen ein modernes Veranstaltungszentrum.

Eine neue Addition ist auch die Grotte der Niki de St Phalle, ein buntes lebendiges Kunstwerk. mehr

Grotte der Niki de St Phalle

Grotte der Niki de St Phalle

Ein Bummel durch die weitläufige Anlage, die vorne den barocken Garten und viele Seitengärten und weiter hinten immer mehr zu einer Waldlandschaft mit stattlichen alten Bäumen wird, ist ein Entdeckungsspaziergang. Hinter jeder Ecke, bei jeder Abzweigung kann man Neues und Schönes entdecken. Und wie immer ist es so, dass, je weiter man sich vom Eingang entfernt, desto ruhiger wird es.

Auf dem Weg zum Freilichttheater

Auf dem Weg zum Freilichttheater

Herrenhäuser Gärten

Infos (Stand 2015)
Eintrittspreis: € 8,- (inklusive Berggarten und dem Museum Schloss Herrenhausen)
Zu den Öffnungszeiten

Es werden jedes Jahr zahlreiche Veranstaltungen im Großen Garten durchgeführt:

Kleines Fest im Großen Garten
Feuerwerkswettbewerb

mehr

Herrenhausen Großer Garten

Herrenhausen Großer Garten

Wer nach einem ausführlichen Spaziergang durch den Großen Garten noch nicht müde ist, der sollte unbedingt noch den Berggarten besuchen. Vor allem im Mai, wenn es dort überall blüht und Rhododenron prachtvoll leuchtet, ist es ein Genuss!

Und anschließend durch die schöne Lindenallee des Georgengartens, einem weiteren alten Teil der Herrenhäuser Gärten, zum Stadtzentrum wandern! Im Georgengarten liegt das Wilhelm-Busch-Museum (Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst) für den Fall, dass noch ein Museumsbesuch passt.

In Richtung Stadt gesehen, liegt links dann das Hannoversche Uni-Viertel mit netten Kneipen und Biergärten.

9 Kommentare

  • Pingback: Meine Top 3 Sehenswürdigkeiten in Hannover

  • Meine schöne Heimatstadt 🙂 Und ich konnte sogar noch Infos abgreifen. Wie der Garten genau angelegt ist, war mir bisher auch unklar. Sehr zu empfehlen ist aber auf jeden Fall der Feuerwerkswettebewerb. Davon hat auch immer die ganze Stadt etwas, da man das Feuerwerk natürlich auch außerhalb der Gärten sieht. In meiner alten Dachgeschosswohnung konnte ich damals auch das Farbenspiel beobachten.

    Liebe Grüße,
    Lynn

    • Ulrike

      Ich betrachte Hannover auch als meine Heimatstadt, auch wenn ich jetzt schon seit Jahren in Hamburg lebe.
      Hannover ist eine schöne Stadt.
      Liebe Grüße
      Ulrike

  • Herrlich! Darin lässt sich’s gewiss so richtig schön lustwandeln. 🙂

  • Pingback: WPC: Vivid = Niki de Saint Phalle – Bambooblog Hamburg

  • Liebe Ulrike,
    was für eine wunderbare Anlage. Ich finde es nicht schlecht, wenn nicht alles aus Vorvorvor-Jahrhunderten stammt. Ich finde es sehr wichtig, dass solche Anlagen gepflegt, gehegt und nötigenfalls immer wieder restauriert wird. Das kostet zwar Geld, aber es lohnt sich doch, auch für die Bürger mal etwas zu investieren.
    Danke für diesen herrlichen Rundgang, die Kaskaden finde ich besonders beeindruckend.
    Lieben Gruß
    moni

    • Ulrike

      Liebe Moni,
      danke für Deine Begeisterung.Hab jetzt den Artikel auch mit meinem kurzen Bericht zur Niki de Saint Phalle-Grotte verlinkt.
      Liebe Grüße
      Ulrike

    • Ulrike

      Danke, liebe Moni,
      Ich mag die Gärten auch sehr, wobei ich eigentlich mehr im Berggarten oder im Georgengarten bin.
      Doch Hannover hat mit dem Herrenhäuser Gärten eine einzigartige Sehenswürdigkeit zu bieten.
      LG
      Ulrike

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