Was? Wie? Wo? – 5 Tipps gegen Sprachlosigkeit

Updated 24.07.16: Sprache unterwegs

Mangelnde Sprachkenntnisse haben mich noch nie davon abgehalten, ein Land zu bereisen. Ja, ich war immer bass erstaunt, wenn ich auf Menschen traf, die behaupteten, sie würden nur dahin reisen, wo man Deutsch spricht. Vielleicht kämen noch englischsprachige Länder in Frage. Aber schon bei Frankreich, Spanien und Italien streikten sie. Schade! Was denen alles so entgeht! Dachte ich und sagte es auch. Aber den wirklich guten Freundschaften hat diese Meinungsverschiedenheit nicht geschadet.

Übrigens: Meine Tipps für Sprache unterwegs kommen ganz ohne tolle Apps aus!

Ein Tänzchen mit den Einheimischen ist in China fast überall möglich.

Ein Tänzchen mit den Einheimischen ist in China fast überall möglich.

Nun habe ich viele Länder bereist, deren Sprache ich nicht sprach oder verstand. Wie kann das funktionieren? Es geht, natürlich! Es ist letztendlich sogar recht einfach.

Hier meine Tipps gegen Sprachlosigkeit

1 – Sprachführer

Einen Sprachführer mitnehmen. In China hatte ich anfangs immer meinen Sprachführer dabei, einen der auch die Schriftzeichen enthielt. Denn eines war mir gleich klar: Egal, wie ich versuchte, die Wörter auszusprechen, man verstand mich nicht. Als ich dann die Sprache lernte, war ich mutig genug, ohne das wertvolle Büchlein zu reisen. Das ging dann auch. Es gibt auch schöne kleine Bilder-Wörterbücher, in denen statt Wörtern  Bilder sind. Drauf zeigen reicht für eine einfache Konversation.

2 – Wörter und Sprache notieren

Ich habe auf meiner Großen Reise ein selbstgeschaffenes Wörter-Büchlein mitgeführt, in dem ich die Wörter, die ich glaubte zu verstehen, eintrug. So wie ich sie aussprach und mit der Übersetzung, die ich verstand. Beispiel siehe Foto. Die Wörter, die ich dort aufgeschrieben habe, spiegeln den Alltag einesBackpackers wider. Guten Tag, Danke, die Zahlen von 1 bis 5 sowie so mancherlei Wörter rund ums Essen und das Sightseeing sind die meist gebrauchten Wörter, die ich lernte.

Sprache unterwegs: Mein Büchlein mit den Wörtern in Japanisch und Koreanisch, die ich unterwegs gelernt habe.

Mein Büchlein mit Wörtern in Japanisch und Koreanisch, die ich unterwegs gelernt habe.

3 – Lächeln

Lächeln und freundlich auf das zeigen, was man will. Lächeln schafft schnell Gemeinschaft und hilft weiter, auch wenn man sich kaum versteht. Kopfnicken und – schütteln sind fast überall leicht zu verstehen (außer Indien, Nepal, Pakistan usw. Dort schüttelt man den Kopf auf elegante Weise, wenn man „ja“ meint.). Das „Daumen hoch“-Zeichen ist meistens auch in Asien verständlich. Ein Lächeln dazu, mehr braucht man eigentlich nicht.

Nach einem kurzen Schwätzchen darf in China ein Foto nicht fehlen. Erst fotografierte der Mann mich und seine Frau mit seiner Kamera, dann nahm er auch gerne meine Kamera

Nach einem kurzen Schwätzchen darf in China ein Foto nicht fehlen. Erst fotografierte der Mann mich und seine Frau mit seiner Kamera, dann nahm er auch gerne meine Kamera

4 – Fotos von Zuhause

Ein richtiges Gespräch führen? Sich austauschen? Das geht in beschränktem Umfang auch ohne Worte. Ich hatte zum Beispiel immer ein paar Fotos von Zuhause dabei. Wenn ich die zeigte, unterwegs auf einer langen Bahnfahrt oder irgendwo bei einer Pause auf dem Dorf, entspann sich schnell eine angeregte Diskussion über „Papa“, „Mama“, „Zuhause“, „Deutschland“ und mehr. Dabei nicht vergessen: Lächeln!

5 – Zahlen

Die Zahlen von 1 bis 10: Diese sind nützliche Helferlein, wenn man etwas kaufen will, ein Zimmer für eine oder mehr Personen braucht usw. Zeichensprache geht da auch. Aber aufpassen: In China gibt es da Eigenheiten, derer man sich bewusst sein sollte: Zeigt man die 2 wie in Deutschland mit Daumen und Zeigefinger, dann stehen schnell mal 8 Flaschen Bier vor einem. Die Zwei zeigt man in China mit Zeige- und Mittelfinger.

Eine kleine Anleitung, wie man in China mit einer Hand bis 10 zählt, gibt es hier

Und sonst?

Nebenbei bemerkt: Raucher haben einen großen Vorteil: Gemeinsam eine Zigarette rauchen hat schon manch gute Verbindung mit Offiziellen, Grenzbeamten und anderen hergestellt. Das ist eine Möglichkeit, die mir als Nichtraucher nicht zur Verfügung steht. Aber ich habe schon manchmal darüber nachgedacht, zumindest ein Päckchen Zigaretten für „Notfälle“ mitzunehmen.

Wer über besondere Fähigkeiten oder Kenntnisse verfügt, hat meistens einen schnellen Zugang zu den Einheimischen. Beispiel China: Taiji im Park mit den Menschen, ein Liedchen mitsingen, Mahjiang oder chinesisches Schach beherrschen, schon wird man eingeladen, mitzumachen.

Im Ausland hat man einen „Ausländerbonus“. Fast überall wird es einem nicht übel genommen, wenn man nicht auf Anhieb alles versteht. Wenn ich mich mit offenem Interesse jemandem nähere, mit einem Lächeln zeige, wie toll ich das Land finde, und neugierig in die Welt schaue, dann wird man sich gerne bemühen, mich, die Fremde, zu verstehen. Natürlich sollte man sich aber auch auf die Eigenheiten eines Landes vorbereiten. Nicht überall freut man sich, wenn man freundlich in einen Kinderwagen schaut oder einem Kind liebevoll über den Kopf streicht. In manchen Ländern kann ein direktes Lächeln, vor allem Männern gegenüber, zu fatalen Folgen führen. Aber im Großen Ganzen geht Verständigung immer, wenn man offen und neugierig bleibt.

Und immer daran denken: Das beste Mittel gegen Sprachlosigkeit ist ein Lächeln!

Ein unbekanntes Kartenspiel? Die Leute freuen sich, wenn man sich dafür interessiert.

Ein unbekanntes Kartenspiel? Die Leute freuen sich, wenn man sich dafür interessiert.

37 Kommentare

  • Wer wirklich Land und Leute kennenlernen möchte, wird auch Wege und Möglichkeiten finden zu kommunizieren :). Das Schöne ist doch, dass fast in jedem Land Englisch gesprochen wird, auch wenn nur in Bruchteilen. Das reicht meistens aus, um sich zu verständen. Und zur Not kann man sich mit Händen und Füßen verständigen :).

    Wenn ich da an ein paar Geschichten von Freunden zurück denke, wo teilweise zwei Menschen aus unterschiedlichen Ländern, Kulturen und Sprachen, einen ganzen Abend miteinander kommunizieren ohne auch nur ein Wort der anderen Sprache zu sprechen und sich trotzdem verstehen.

    Es funktioniert also… Und da geben deine Tipps, liebe Ulrike, ein erstes Handwerkszeug für jeden Reisenden.

    • Danke Dir!
      Ja, es geht. Und wenn Du von ganzen Abenden sprichst, muss ich einen gehörlosen Freund denken, mit dem ich auch viele Abende diskutiert habe, ohne dass wir uns „verstanden“ haben.
      LG
      Ulrike

  • Anja

    Hallo Ulrike,
    bei deinem Text muss ich an meine Oma denken. Der habe ich, den Erzählungen nach, als kleines Kind bei einem Hollandurlaub erklärt, dass es nichts macht, wenn man die Sprache nicht kennt, man muss einfach immer nur nett lächeln. So halte ich es bis heute. Ich versuche die wesentlichen Sätze zu lernen und ansonsten gibt es eben dieses Lächeln und die Hände. Allerdings habe ich auch erfahren, wie toll es ist, wenn man die jeweilige Landessprache beherrscht, da man viel mehr mitbekommt.
    Liebe Grüße
    Anja

    • Hallo Anja,
      Kinder haben immer die wenigsten probleme mit fremden Sprachen. Du hast auch völlig recht: Es geht nichts darüber, dass man die lokale Sprache beherrscht. Aber das geht ja leider nicht mit allen Sprachen.
      Beste Grüße
      Ulrike

  • Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man heutzutage mit Englisch in der Welt sehr weit kommt. Zumindest innerhalb der „Touristenzone“ des jeweiligen Reiseziels. Vor rund 11 Jahren hatte ich jedoch in China die Gelegenheit eben diese für einmal zu verlassen: Ich war mit meinem damaligen Sinfonieorchester auf Konzertreise – in der Gruppe, vollkommen organisiert und komfortabel verkapselt…

    Letztlich waren viele von uns Musikern aber doch Individualisten, und es hat keine Woche gedauert, bis die ersten zwischenzeitlich aus der Gruppe „ausgerissen“ sind. Mit drei Kollegen bin ich so eines Abends irgendwo in Beijing in einem kleinen „Restaurant an der Ecke“ gelandet, wo wirklich niemand mehr Englisch sprach (und wir kein Chinesisch). Einer der Kollegen hatte jedoch Tipp 1 beherzigt und einen Sprachführer dabei – so konnten wir bestellen, indem wir mit einem Lächeln auf die Zeichen für „Ente“ wiesen. Als Beilage gab es dazu das Gemüse, welches die Leute am Nachbartisch serviert bekommen hatten – ebenfalls per Geste bestellt.

    Wir haben sehr aussergewöhnlich (die „Ente“ erwies sich als Schale mit Knochen zum Abnagen, aber lecker!) aber sehr gut gegessen – und beim Preis hatten wir geradezu ein schlechtes Gewissen. Ich kann also nur bestätigen: Verständigung geht auch ohne Sprache :).

    Liebe Grüsse,
    Kathi von Keinsteins Kiste

    • Hallo Kathi,
      danke für Deinen ausführlichen Kommentar und die schöne Geschichte. So eine Konzertreise ist sicherlich ein außergewöhnliches Erlebnis, das einem das Land von einer ganz anderen Seite zeigt. Ich bin allerdings immer wieder erstaunt, wie wenig Menschen – Deutsche oder Chinesen – Englisch sprechen.
      Beste Grüße
      Ulrike

  • „Calle“ ist venezianisch, der Ausdruck stammt aus dem Spanischen, und bedeutet in Venedig und Umgebung in der Tat „Straße“. 😉

    • Ulrike

      Das ist ja toll! Aber in Rome funktioniert das anscheinend nicht.

      • Nein, ganz sicher nicht. 😉 Zwischen den Venezianern und den „restlichen Italienern“ bestehen ziemliche Animositäten – die Mailänder sind lächerlich, weil sie das „R“ nicht richtig rollen können, die Römer sind hochnäsig, ganz, ganz schlimm sind Süditaliener, und am allerschlimmsten sind Sizilianer. 😉 Ich schmökere mich grade durch siebzehn Donna-Leon-Krimis, und es ist immer wieder lustig zu lesen, wie sie die Vorbehalte der eingeborenen Einwohner Venedigs gegenüber ihren Landsleuten weiter im Süden und Westen schildert.

  • Gerade in Japan habe letzten Monat mal wieder erfahren, dass man mit einem Lächeln, ein paar Gesten und gaaaaaanz viel Gelassenheit recht gut zurande kommt. Und ein paar Brocken Japanisch fürs Bitten und Danken und um sich zu entschuldigen.

  • Blöd ist nur, wenn man wie ich die verschiedenen romanischen Sprachen durcheinanderschmeißt und in Frankreich oder Italien mit spanischen Vokabeln um sich wirft. Funktioniert leider nicht immer. 😉

    • Ulrike

      😀 Ich lach mich schlapp! Das erinnert mich an 4 Wochen Spanien, wo ich erst in der 3. Woche gemerkt habe, dass Bier nicht „una Birra“ sondern „Una Cervesa“ hieß. Aber ich hab fast jeden Tag Bier getrunken. Klappte irgendwie. Wahrscheinlich haben die Spanier gewusst, was ich doofe Touristin wollte.
      Liebe Grüße
      Ulrike

      • Ich hab in Rom verzweifelt einem Busfahrer versucht klarzumachen, dass ich eine bestimmte „calle“ suche, nur gibt es dieses Wort für Straße im Italienischen nicht 😉

  • Die panische Angst vor einem Land, in dem man die Sprache nicht spricht, ist mir auch manchmal im Freundeskreis untergekommen. Ich kann da – genau wie du – nur verständnislos den Kopf schütteln. Mit Händen und Füßen geht es doch auch wunderbar 😉 Einige Tricks helfen auch, wie den Straßennamen des Hotels fotografieren oder einen Fixpunkt in der Stadt ausmachen, wo man immer wieder hingehen kann, wenn man sich verlaufen hat. Alles ganz einfach. Deine Ratschläge merke ich mir aber – die sind auch super und funktionieren bestimmt bestens.
    Viele Grüße
    Maria

    • Ulrike

      Danke, Maria. Das mit dem Fotografieren ist auch toll. Ich denke immer nicht an sowas, weil ich meinHandy immer noch für etwas halte, mit demich telefonieren kann. Und sonst nichts… 😉

  • Mit ein bisschen Englisch, einigen wichtigen Redewendungen der jeweiligen Landessprache, mit Freundlichkeit, Höflichkeit, und Händen und Füßen kommt man überall gut durch. 😉

    • Ulrike

      Ja, das ist eine der Erfahrungen, die mir sehr viel weiter geholfen hat im Leben. Das funktionierte auch gut, als ich einen gehörlosen Azubi betreut habe.
      LG
      Ulrike

  • Liebe Ulrike,
    vielen Dank für die tollen Tipps, werde sie am Dienstag auf FB für meine Leser teilen.

    Liebe Grüße
    Renate

  • Pingback: 25.07.1991 Eine Schrift, die man lernen kann | bambooblog hamburg

  • Für eine Reise durch China war es immer sehr nützlich, einen (gedruckten) Reiseführer zu haben, in welchem unsere Ziele (Städte bei Bahnfahrten, Sehenswürdigkeiten) auch in chinesischen Schriftzeichen aufgeführt waren (nicht nur wegen unserer nicht vorhandenen Sprachkenntnisse, sondern auch deshalb, weil so mancher Chinesen gar kein Mandarin kann). Steige in einen Linienbus in Peking, zeige der Schaffnerin dein Ziel in chinesischer Schrift und du kannst sicher sein, dass dir mindestens 5 Mitfahrer sagen, wann du aussteigen musst.

  • Da hast du natürlich vollkommen Recht. Trotzdem ärgere ich mich jedes Mal, wenn ich in einem spanischsprachigen Land bin, dass meine Kentnisse nicht besser sind. Bei Ländern, wo ich die Sprache aber gar nicht kann, geht es dann auch (ohne ärgern) mit Händen und Füssen.

    • ja, es geht mir ähnlich. Wobei es ganz schlimm ist, dass meine rudimentären Spanisch- oder Französisch-Kenntnisse komplett von meinem Chinesisch überlagert sind. Auf Spanisch angesprochen fallen mir als Antwort auf Chinesisch ganze Sätze ein, aber auf Spanisch geht dann gar nichts. Mit Händen und Füssen kommt man weiter. 😉

  • wenn es NUR die SPRACHlosigkeit wäre——die die MENSCHen an den TAG legten……doch ist es BESSER das die MENSCHen eine einheitliche SPRACHE sprechen würden…..bitte in keinster WEISE zu verWECHSEL(n)…….mit dem FREMD–SPRACHE(n)….ich meinte so auf einer gleichen GeDANKE(n)WELLE zu schwimmen….Wünsche dir einen guten TAG..HERZlichst ANDREA:))

  • Einen Sprachführer und vor allem ein paar vorab gelernte Begriffe in Landessprache als Einsteiger finde ich immer enorm hilfreich. Dennoch bin ich am liebsten in Ländern, in denen ich mich besser verständigen kann – und da ich das nicht so begrenzen wollte, musste ich halt mehr Sprachen lernen. ^^

    LG Michèle

  • Ich denke auch, man sollte die nicht vorhanden Sprachkenntnisse nicht als Hemmschwelle nehmen, wenn man offen und freundlich ist, dann klappt es doch meistens. Ein lustiges Beispiel: vor 40 Jahren reiste ich mit meinen Eltern nach Mexiko, meine Eltern können weder Englisch noch Spanisch, ich damals auch nur Englisch. Aber mein Vater hatte nie Hemmungen,also schrieb er sich was aus dem Wörterbuch auf,, ging in ein Geschäft und sagte: Esto es muy caro! Das ist sehr teuer, er wollte aber eigentlich fragen, wie teuer es ist. Alle lachten furchtbar, wir blieben lange in diesem Geschäft, wurden kulinarisch versorgt und kauften eine Menge .lg Marlies

  • Du hast hoffentlich in Japan nicht „Nein“ gesagt? 😀

    • Wieso? Wenn nötig, sage ich auch schon mal „nein“, selbst in Japan. 😉

      • Direkt „Nein“ zu sagen, gilt in Japan als grobe Unhöflichkeit. Davon abgesehen gibt es das Wort so auch nicht. Was du vermutlich gesagt hast war „Nein, danke.“ Und das wird nicht direkt für die Verneinung einer Frage genutzt.

      • Achso, kann gut sein. Ich habe leider wenig mit Japanern gesprochen und wenig Gelegenheit gehabt, „Nein“ zu sagen. Meistens habe ich es in Japan mit Englisch versucht.

      • Wie auch in China, werden in Japan direkte Komplimente abgelehnt. Natürlich möchte man sie hören! Aber dann kommt eben sofort die Ablehnung. Egal, immer weiter loben! 😀

        In auf Englisch synchronisierten Filmen aus Asien ist das gut zu sehen. „Don’t mention it“, wird dort oft gesagt, wenn man sich beim Held bedankt. Aber er strahlt dabei und der Zuschauer weiß, dass er das Lob genießt.

        Fragst du einen Japaner um Hilfe, oder bittest um etwas, wird er diese Bitte nie direkt mit „Nein“ ablehnen. Er wird ausweichend antworten. Eine beliebte Geste: Die Hand in den Nacken legem, die Luft hörbar durch die Zähne einatmen. Das heißt „Nein.“ 😉 Sagen wird er aber etwas anderes.

        Alles klar? 😉

      • Wunderbar! Ja, ich erwische mich manchmal, wie ich Komplimente mit einem chinesischen „Nali“ – „Das ist doch nichts!“ abwehre. Auch in Deutschland muss man sich noch daran gewöhnen, Lob und Komplimente anzunehmen. 😉 Das mit der Hilfe ist in China ähnlich wie in Japan. Niemand gibt gerne zu, dass er den Weg nicht weiß. Wenn ich also irgendwo unterwegs nach dem Weg gefragt habe, habe ich das in der Regel noch zweimal wiederholt. Wenn die Antworten in der Mehrheit übereinstimmten, dann bin ich in die angegebene Richtung gegangen. 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.