25.04.1991 Schlaflose Nächte in Xi’an

Gestern habe ich angefangen, über die “Angst unterwegs” zu schreiben. Und eher unbeabsichtigt kommt gleich noch ein Artikel zum Thema hinterher. Ich führe den Reisebericht meiner Großen Reise 1991/92 mit einer Geschichte fort, die mich damals fürchterlich fertig gemacht hat. Heute kann ich nur noch darüber lachen. Übrigens: die Zugfahrt von Xi’an nach Chongqing dauert heutzutage (2014) nur noch gut 10 Stunden.

April 1991 – Peking
Ich hatte zwei Jungs gefunden, mit denen ich einige Wochen den Weg gemeinsam gehen wollte. Ein Österreicher und ein Deutscher, etwas reiseunerfahren, noch nie in China unterwegs gewesen, wollten zum Yangtze und fragten mich, ob ich nicht mitkommen wolle. Naja, den Yangtze hatte ich noch nie gesehen, der Umweg führte über Xi’an, wo ich die Terrakotta-Armee wiedersehen konnte, und ich hatte doch ein wenig Scheu vor dem Moment, an dem ich wirklich auf mich alleine gestellt reisen würde. Ich kam also mit.

Nach acht Tagen in Peking sollte es weiter gehen. Wir hatten uns Fahrkarten für den Zug nach Xi’an besorgt. Hardsleeper – was sonst!

Aus meinem Tagebuch:

25.04.1991 Xi’an
In Xi’an angekommen finden wir schnell ein Dreibettzimmer mit Bad im Jiefang-Hotel direkt gegenüber vom Bahnhof. Zwar suchen wir noch kurze Zeit nach einer etwas billigeren Unterkunft, doch die anderen Hotels sind entweder voll oder zu teuer. Zu dritt ist der Preis für das Zimmer erträglich. Und es ist schön, den Luxus eines eigenen Bades zu genießen.

Gemütlich im Hotel

Gemütlich im Hotel

Ratten?

Doch schon in der ersten Nacht höre ich die Geräusche von kleinen Füßen über mir in der Decke. Eine ganze Horde von Füßchen überquert das Zimmer von links nach rechts. Oder ist da nicht auch etwas im Zimmer? Ich mache das Licht neben meinem Bett an. Hat einer von den Jungs etwas gehört? Nein, die schlafen tief und fest. Ich könnte schwören, dass ich eine Plastiktüte habe rascheln hören. Solange das Licht an ist, gibt es keine merkwürdigen Geräusche mehr. Also lasse ich es an und schlafe nach langer Zeit endlich ein.

Morgens um 6:00 Uhr wache ich davon auf, dass die kleinen Füßchen nun von rechts nach links in der Decke trappeln. Ratten? Mäuse? Ich weiß es nicht. Als Olaf und Josef endlich aufwachen, fühle ich mich wie gerädert. Ich frage sie, ob sie etwas gehört hätten. Nein, sie haben nichts bemerkt. Wir überprüfen alle Tüten und Taschen, aber wir finden keine Spur von irgendwelchen Nagetieren.

In der nächsten Nacht geht es erneut los: gegen 1:00 Uhr die zarten Schritte von links nach rechts, um 6:00 Uhr morgens von rechts nach links. Wirklich unheimlich! Ich lasse das Licht die ganze Nacht brennen, schlafe aber kaum. Den Jungs erzähle ich nichts von dem Grauen, das mich jede Nacht bei diesen Geräuschen erfasst.

Mich schüttelt es bei dem Gedanken, dass das nun mein Leben für die nächsten Monate, Jahre sein soll: immer wieder billige Unterkünfte mit Ratten, Mäusen, Kakerlaken und anderem Ungeziefer. Ich werde mich daran gewöhnen müssen… Während ich hier Nacht für Nacht wach liege und auf das Getrappel der Ratten lausche, schwöre ich mir, niemals die ganz billigen Absteigen zu suchen, auch wenn durch die Mehrkosten meine Reisezeit verkürzt wird.

Heute kann  ich darüber nur noch lachen. Was hatte ich für eine Panik! Im Laufe meiner Reisen habe ich mir ein entspannteres Verhältnis zu irgendwelchen Krabbeltieren angewöhnt. Ein Moskitonetz hilft ungemein. Und manchmal lässt man eben das Licht an, damit man sich im Dunkeln nicht fürchten muss.

Natürlich steht in Xi’an ganz oben auf unserer Liste die Besichtigung der berühmten Terrakotta-Armee des ersten Kaisers von China. Da ich schon einmal hier gewesen bin, bin ich wieder die Reiseleiterin. Direkt am Bahnhof gibt es Minibusse, die Touren zur Tonarmee anbieten. Wir verstehen kein Wort von dem, was unser chinesischer Reiseleiter erzählt. Ich wundere mich auch nur wenig, als wir an einer Stelle halten, wo ein paar Zelte und große Pappfiguren aufgestellt sind, die anscheinend an eine wichtige Schlacht in antiker Zeit erinnern sollen. Schließlich erreichen wir die große Halle der Tonarmee. Seitdem ich sie 1987 zum ersten Mal gesehen habe, sind weitere Soldaten und Pferde ausgegraben worden, neue Hallen sind dazu gekommen. Ich bin wieder sehr beeindruckt.

Terrakotta-Armee

Terrakotta-Armee

Auf der Rückfahrt mit dem Tourbus besichtigen wir noch die Heißen Quellen, ein malerisch von den Chinesen gestaltetes Gelände an einem Berg. Leider verliere ich meine Jungens gleich am Eingang aus den Augen. Ich will sie nicht verpassen und halte mich hauptsächlich im Eingangsbereich auf und verpasse damit die Besichtigungen. Schließlich kommen sie beide aus dem Tor. Die Fahrt geht dann unbeschwert zurück.

Danach gönnen wir uns einen Tag der Ruhe im Hotel. So ein Ruhetag ist natürlich eine gute Gelegenheit, unsere Reisepläne für die nächste Zeit zu überdenken. Jeder von uns hat seine eigenen Vorstellungen und Pläne. Aber es macht Spaß, miteinander zu reisen. Wir haben wohl auch noch ein wenig Scheu vor den ersten Schritten alleine. Also beschließen wir endgültig, zusammen zum Yangzi zu fahren. Vorher wollen wir uns aber noch die buddhistischen Felsreliefs in Dazu ansehen. Immer wieder drehen sich unsere Gespräche um Ziele, Routen und Städte. Wenn man schon mal in der Gegend ist, dann…

Nachmittags gehen wir zu einem Markt in der Nähe des Hotels. Auf Märkten gibt es immer viel zu schauen und zu erleben. Das Angebot von Gemüse und Obst ist erstaunlich vielfältig. Neben Blumenkohl, Staudensellerie, Frühlingszwiebeln und Bananen, Äpfeln, Birnen, Ananas, Orangen, Trauben und Melonen sehe ich viele Gemüse- und Obstsorten, die ich gar nicht kenne.

Zwischen den Gemüseständen sind kleine Nudelbuden aufgebaut. Sie bestehen nur aus einem Tresen, vor dem ein paar Campingtische und Stühle stehen. Entgegen aller Warnungen von Josef, dass das Essen vielleicht nicht sehr sauber ist, geben Olaf und ich der Versuchung, eine Suppe zu essen, nach. Wie gut, dass wir gegessen haben, bevor wir die Fleischstände zu Gesicht bekommen, an denen die rohen Fleischstücke einfach auf der Theke in der Sonne liegen! Nebenan werden die Fische lebendig in großen Wannen und Schüsseln angeboten. Also ziehen wir es vor, nach der Suppe lediglich noch einen Joghurt zu uns zu nehmen.

Am meisten Spaß macht es mir, die Menschen zu beobachten: alte Leute, die ruhig und gelassen auf niedrigen Hockern am Straßenrand sitzen und ein Schwätzchen halten oder auf die Enkelkinder aufpassen. Kinder, die lachend und tobend durch die Straßen tollen. Ein Mann repariert sein Fahrrad auf dem Bürgersteig. Vor einem Restaurant werden Bierflaschen von einem kleinen Lkw abgeladen.

Vor dem Bahnhof ist das Leben am buntesten. Dort gibt es Wahrsager und Hütchenspieler. Und dazwischen Frauen, die dem ältesten Gewerbe der Welt nachgehen. Eine dieser Frauen bringt den Mut auf, Josef anzusprechen. Ich bin erstaunt, dass dies alles so offen geschieht, denn ich weiß, dass Prostitution in China offiziell verboten ist.

In unserer letzten Nacht in Xi’an liege ich wieder wach. Diesmal nicht nur wegen der merkwürdigen beängstigen Geräusche in der Decke, sondern weil mir hundeübel ist. War es die Nudelsuppe oder der Joghurt von vorhin, der so seltsam geschmeckt hatte? Jedenfalls verbringe ich den Rest der Nacht im Badezimmer. Bis zum Morgen habe ich alles von mir gegeben, was überhaupt in mir war. Ich stehe mit zitternden Knien im Bad, sehe mein bleiches Gesicht im Spiegel und möchte nur nach Hause. Keiner kümmert sich um mich in meinem Elend. Was passiert, wenn ich mir eine ernsthafte Krankheit eingefangen habe?

Gegen 6:00 Uhr falle ich völlig erschöpft ins Bett. Es geht mir zwar besser, aber ich bin total fertig. Josef und Olaf haben von meinen Leiden während der Nacht nichts mitbekommen. Darüber bin ich zum einen froh, weil keiner mein Elend gesehen hat. Aber zum anderen bedauere ich, dass mich keiner von beiden getröstet hat. Nachdem ich ihnen meine Probleme geschildert habe, verordnet mir Josef eine Diät aus Tee und trockenem Brot. Ich kann sicher sein, dass er aufpasst, dass ich nichts anderes esse. Mir knurrt der Magen. Aber er hat ja recht!

29./30.04. Fahrt von Xi’an nach Chongqing

Bei strahlendem Sonnenschein fahren wir von Xi’an ab. Ich versuche, meinen Hunger zu beherrschen. Mir geht es sehr viel besser und ich würde gerne etwas essen. Aber die Verpflegung im Zug ist sowieso nicht sehr appetitlich, so dass ich zur Zeit keine Probleme mit dem Fasten, das Joseph streng überwacht, habe. Außerdem habe ich zufällig gesehen, wie die Schaffnerin die Toilette, die nur ein Loch im Boden ist, und das Waschbecken mit dem gleichen Besen wie den Wagenboden geputzt hat und damit allen Schmutz und alle Bakterien gleichmäßig überall verteilt hat. So ist China: faszinierend und abstoßend, liebenswert und ekelerregend zugleich. Zwei Wochen bin ich jetzt in diesem Land und mir erscheint es, als wäre ich immer schon hier gewesen. Reisen ist für mich eine völlig normale Art zu leben geworden.

Der nächste Morgen bringt eine veränderte Landschaft draußen und Regen. Statt durch karge, gelbe Berge wie bei Xi’an fahren wir nun durch lichte grüne Wälder. In den Tälern liegen kleine Dörfer. Feld reiht sich an Feld. Zwischen Getreide- und Gemüseäckern in den unterschiedlichsten Grüntönen leuchten die frisch gepflanzten Reisfelder in hellgrün. Manches Getreide ist schon reif und gelb. Große Kohlköpfe setzen blaugrüne Akzente. Die strohgedeckten Häuser in den Dörfern sind aus rötlichen Lehmziegeln gebaut und liegen eingebettet in zartgrüne Bambuswälder. In den dunklen Dorfteichen baden graue Wasserbüffel. Weiße Enten watscheln langsam über die lehmroten Wege. Manchmal versperren schwarze Zypressen den Blick auf die Landschaft.

Häufig fährt der Zug durch Tunnel. Je heller der Tag wird, desto mehr beleben sich die Dörfer und Wege. Kinder gehen mit Büchern in der Hand zur Schule. Auf den Feldern wird gearbeitet. Alles wird mit der Hand oder mit Hilfe der großen Wasserbüffel erledigt. Ein Trecker wäre zu groß für die z.T. winzigen Terrassenfelder.

Mir fallen die vielen Grabhügel auf, die an den Feldrainen aufgehäuft sind. Es ist faszinierend zu sehen, dass die Chinesen auch heute noch ihre Toten in runden Erdhügeln bestatten, wie es schon seit Jahrtausenden die Menschen überall in der Welt tun. Die Hügelchen erkennt man als chinesische Gräber an den Grabplatten vor dem Hügel und manchmal auch an den Papierfähnchen auf der Spitze. Sie scheinen ganz willkürlich am Rande der Felder oder an die Hänge der Berge aufgeschüttet zu sein. Doch ich weiß, dass ein kompliziertes Auswahlverfahren den Platz eines Grabes in China bestimmt. Friedhöfe gibt es hier nicht.

Als wir am zweiten Tag der Zugfahrt gegen Mitternacht Chongqing erreichen, regnet es in Strömen. Josef und Olaf wollen kein Hotel mehr suchen, da es schon so spät ist. Ich kann sie leider auch nicht dazu überreden, obwohl ich sehr müde bin und mich nach einem Bett sehne und auch anbiete zu bezahlen. Also suchen wir uns im Bahnhof eine Stelle, wo wir etwas Ruhe haben. Wir sehen uns in der Umgebung des Bahnhofs um, aber in allen einigermaßen geschützten Ecken sitzen oder liegen schon Menschen und warten.

Mein Weg zu einer öffentlichen Toilette wird zum Abenteuer. Ich muss durch eine finstere Gasse, wo sich in jeder Ecke dunkle Gestalten bewegen. Reisende, Vagabunden, Bettler? Ich halte mich nicht damit auf, genauer hinzusehen. Die Toilette ist dann glücklicherweise mit Neonröhren grell erleuchtet. Die übliche Rinne im Boden, mit niedrigen Mauern, die die einzelnen Abteile abtrennen. Die Abteile sind zum Gang hin offen. Aber alles ist sauber und ohne Gestank. Das ist mir die geringe Benutzungsgebühr, die ein Mann am Eingang verlangt, wert. Trotzdem bin ich danach froh, als ich Josef und Olaf wieder treffe.

Große Teile des Bahnhofs werden umgebaut. Deshalb gibt es auch keine Wartesäle, wo man sich vielleicht aufhalten könnte. Nur eine große neue Halle ist offen. Gleißendes Neonlicht erhellt den Saal. Die langen Reihen von Stühlen, die vor den Türen zu den Bahnsteigen aufgestellt sind, sind besetzt von Reisenden, die anscheinend auf die nächsten Züge warten. Manche haben eine Decke auf dem Boden ausgebreitet und schlafen tief und fest. Familien haben den Vorteil, dass sie sich dicht aneinander geschmiegt gegenseitig wärmen können. Wir finden schließlich zwei freie Stühle. Josef breitet seine ISO-Matte aus, legt sich hin und versucht zu schlafen. Ich stelle meinen Rucksack vor mich und lege im Sitzen meinen Kopf auf die Arme, die von dem Rucksack gestützt werden.

Olaf scheint noch ziemlich munter zu sein. Er läuft hin und her und schaut sich überall um. In der Halle zieht es ganz fürchterlich. Jo kann bald nicht mehr auf seiner Matte liegen. Sie ist doch zu hart. Dort ist er dem Wind voll ausgesetzt. Auf diese Weise komme ich in den Genuss, die Matte ausprobieren zu können. Statt einer Decke nehme ich ein großes Handtuch aus meinem Rucksack und lege es auf meinen Rücken, damit meine wichtigsten Körperteile vor dem Wind geschützt sind. Eine Stunde lang habe ich auf diese Weise gut geschlafen.

Irgendwie geht auch diese Nacht vorüber. Kaum graut der Himmel, brechen Jo und Olaf auf, um sich am Fluss nach Tickets für die Yangzi-Schiffe zu erkundigen. Ich bin derart müde und erschöpft, dass ich es vorziehe, in der Bahnhofshalle auf unser Gepäck aufzupassen. Die Halle wird nun in regelmäßigen Abständen etwas leerer, denn die ersten Züge fahren ab. Sobald ein Zug angekündigt wird, drängen sich alle in Hektik an der entsprechenden Tür. Da habe ich viel zu gucken. Die dreieinhalb Stunden Wartezeit, bis meine Jungs zurückkehren, vergehen wie im Fluge. Leider haben sie nichts erreicht. Fahrkarten gibt es nicht im Voraus. Wir wollen ja vorher noch nach Dazu. Versuchen wir es eben danach noch einmal!

Zum Anfang meiner Großen Reise: 06.04.1991 Es geht los!

Hier geht es zur nächsten Etappe:04.05.1991 Der erste Reisekoller – auf dem Yangtze

Zur vorangegangenen Etappe: 16.04.1991: Ich bin 10 Tage unterwegs

 

11 Kommentare

  • Pingback: 16.04.1991 / Ich bin schon 10 Tage unterwegs | bambooblog hamburg

  • Sehr spannender Bericht, Ulrike! Hab ich bisher noch nie erlebt sowas mit Nagetieren. Wobei ich das wahrscheinlich auch nicht so schlimm finde. Bei meiner Gastfamilie damals in Henan krabbelte irgendwas Schwarzes ganz schnell über den Boden in meinem Zimmer und verschwand wieder. Ich glaube, es war eine Kakerlake oder etwas in der Art. Das war schon etwas gruselig, weil es wirklich groß war… Danach hab ich es aber nie wieder gesehen. Zum Glück 😀

  • Da muss ich doch eine nette Geschichte nachschieben. Zurück aus Asien traf ich mich in gutbürgerlicher deutscher Umgebung zu einem ausgiebigen Frühstück mit zwei weitgereisten Freunden und meinem nicht so reiseerfahrenen Herzallerliebsten. Wir unterhielten uns lebhaft über alle möglichen Toilettenerlebnissen, frei nach dem Motto “wer hat die dreckigste, stinkenste usw. gesehen”. Mein Liebster wurde immer schweigsamer und blasser. Wir merkten es nicht und stopften uns mit Rührei und lecker Brötchen voll. Bis er endlich darum bat, doch ein anderes Thema zu wählen, ihm würde langsam schlecht. “Kein Problem” sagten wir und wechselten ohne große Pause zum Thema “Kakerlaken und anderes Ungeziefer”. Mein Liebster verschwand ohne weitere Worte und ließ sich später auch nur unter der Bedingung, dass beide Themen nicht zur Sprache kommen würden, zu einem gemeinsamen Essen überreden. Wir verzichteten daraufhin auch auf das beliebte Thema “gefährliche Bus- und Taxifahrten” 😀

  • Mit Mäusen hätte ich kein Problem, Ratten, hm, das weiß ich nicht. Schlimmer als Nagetiere fand ich die Berichte der Austauschstudenten aus meinem Semester, die ihren Auslandsaufenthalt in Rostov verbrachten. Beidseitiges Klebeband um die Betten zum zumindest teilweisen Fernhalten von Kakerlaken im Studentenwohnheim 😉

  • Und wieder ein spannender Bericht von dir. Weißt du denn heute was da krabbelte?
    Über die Stelle mit den für die Chinesen fremden Schriftzeichen musste ich schmunzeln. Das sagen die auch über Hiragana und Katakana 😀 Und irgendwo haben sie ja auch recht. Ich freue mich schon über weitere Berichte von dir, um auf diese Weise “dein China” zu entdecken.

    • Danke, nein ich weiß nicht, was da krabbelte, tippe aber auf Mäuse. Irgendwann habe ich mich unterwegs an Mäuse und Ratten gewöhnt. Da gibt es die hübsche Episode, als ich in der Altstadt von Varanasi eine fette Ratte sah, die sich auf einem großen Müllberg putzte. Beinahe hätte ich meinen Begleitern, zwei jungen Mädchen, zugerufen: “Schaut mal, wie niedlich, eine Ratte!” Konnte mich aber gerade noch zurück halten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.