Von der Angst unterwegs – Flugangst

(Update 29.06.16) Ja, früher litt ich unter extremer Flugangst und vermied das Fliegen so gut es ging. Da ich aber im Reisebüro arbeitete, ließ sich der erste Flug irgendwann nicht mehr vermeiden. Mein Chef teilte mich für eine superinteressante Reise nach Florenz ein mit Seminaren zu den Medici und vielen Museumsbesuchen. Genau meins!

Meine erste Flugreise

Der Gedanke, dass ich nach Italien würde fliegen müssen, trieb mir gleich den Angstschweiß auf die Stirn. Ich ließ mir im Büro aber nichts anmerken. Das war im Frühling 1977. Natürlich hatte ich noch einige Zeit, meine Angst aufzubauen, bis es dann endlich losging. Der Flug sollte mit Linienfluggesellschaften (Lufthansa und Alitalia) auf folgender Route gehen: Hannover – Frankfurt – Mailand – Pisa. Also: mein erster Flug war nicht nur ein Flug sondern gleich drei! Dreimal Start und Landung!

Flughafen Frankfurt 2011

Flughafen Frankfurt 2011

Diesmal war für mich nicht der Weg das Ziel, sondern das Ziel stand über dem Weg. Ich wollte dahin? Dann musste ich fliegen! Als der Morgen kam, stand gleich der erste Horror vor dem Fenster: Nebel! Oder war es doch gut? Würde meine Maschine überhaupt starten? Der Hannoversche Flughafen war für alles gerüstet, die Maschine kam pünktlich aus Frankfurt, wo noch kein Nebel sein sollte, und flog pünktlich mit mir ab.

Ich saß in meinem Sitz, krampfte meine Hände um die Armstützen, biss die Zähne zusammen und schloss die Augen. Diese Geräusche! Die unbekannten Bewegungen der Maschine! Eine freundliche Stewardess fragte mich, ob ich etwas zu trinken haben möchte. Ich blinzelte: tatsächlich! Wir waren schon in der Luft! Ich warf einen zögerlichen Blick aus dem kleinen Fenster: Nur Wolken soweit ich sehen konnte. Meine Fantasie ließ mich alles sehen: Die dünnen Metallschichten zwischen mir und dem Frachtdeck, dann die dünne Außenhaut und dann nur noch 10.000 Meter bis zur Erde. Ich versuchte, entspannt zu atmen, meine Gedanken abzulenken. Schließlich sollte der Flug nur gut eine Stunde dauern, und die war bald vorbei.

Der Sinkflug begann, ich fühlte mich hilflos einer Achterbahn ausgeliefert. Es ging nach unten! Ging das nicht ein bisschen zu schnell? Ich dachte daran, dass auch der Pilot nichts mehr wünschte, als heil unten anzukommen. Resigniert schloss ich die Augen: Was passieren sollte, würde geschehen.

Doch dann zog das Flugzeug steil wieder nach oben. Erschrocken öffnete ich meine Augen und blickte hinaus: Da unten gab es eine Autobahn zu sehen und Wolken ohne Ende. Hatte ich diesen Wolkenberg nicht schon gesehen? Dann: eindeutig, das war doch wieder die Autobahn! Wir flogen im Kreis! Durch die Lautsprecher kam die lapidare Ansage, dass wir noch ein wenig kreisen würden, da in Frankfurt Nebel sei und wir auf bessere Sicht für die Landung warten müssten. Zu all meinen Ängsten gesellte sich der Gedanke, dass ich meinen Anschlussflug nach Mailand verpassen könnte.

Endlich, endlich landete die Maschine! Ich hatte wieder festen Boden unter den Füßen. Mit weichen Knien ging ich zum Schalter für den Weiterflug. Die Maschine aus Mailand hatte Verspätung. Statt eines Weiterfluges ohne viel Nachdenken, hatte ich jetzt noch 3 Stunden Zeit, um mir zu überlegen, ob ich nicht auf der Stelle kehrt machen wollte. Denn nun war auch nicht mehr sicher, dass ich den Anschluss in Mailand rechtzeitig erwischen würde. Man beruhigte mich: Es gäbe noch einen späteren Flug, den würde ich auf alle Fälle erreichen.

Ich traf an dem Schalter einen jungen Mann, der auch zu meiner Gruppe gehörte. Den Leiter und den Rest der Gruppe sollten wir erst in Mailand treffen. So war ich nicht mehr alleine und hatte weniger Zeit zum Nachdenken. Aber immer wieder beschlich mich der Gedanke, dass es doch besser sei, nach Hannover zurückzukehren  – mit der Bahn. Dann hätte das Elend ein Ende. Schließlich gab es immer noch die Unsicherheit, ob wir wirklich noch rechtzeitig in Pisa sein würden, um uns der Gruppe anzuschließen. Am Ende herrschte auch in Mailand Nebel! Aber alle Nebel lichteten sich, der Flieger aus Mailand traf endlich ein und das ganze Theater von Start und Landung fing von vorne an. Ich mochte nichts essen, obwohl mir schon ganz schlecht vor Hunger war.

In Mailand gelandet gab es keine Zeit mehr für weiteres Nachdenken. Die Maschine nach Pisa stand schon startbereit da, unser Gruppenleiter nahm uns in Empfang und dann ging es im Eilschritt zum nächsten Flugzeug. Ich war abgelenkt und auch diesen Flug habe ich dann gut überstanden. Die Reise nach Florenz war eine der tollsten Reisen, die ich je gemacht habe!

Blick aus dem Flugzeug auf die Berge nördlich von Peking 2011

Blick aus dem Flugzeug auf die Berge nördlich von Peking 2011

Ich habe mich ans Fliegen gewöhnt

Natürlich blieb es nicht bei diesem einen Flug in meinem Leben. Es hat noch so einige Starts und Landungen gebraucht, bis ich mich ans Fliegen gewöhnt habe. Mit der Zeit hat sich meine Angst gelegt. Heute ist es so, dass ich schon kurz nach dem Start einschlafe und Flüge eher als lästig ansehe. Ich kann gut schlafen im Flieger. Mich nerven nur die Unterhaltunsgprogramme und ich möchte meine Ruhe haben, nicht angesprochen werden usw.

Mittlerweile bin ich auch schon ein paarmal Business-Class (auf Einladung der Fluggesellschaft) geflogen. Es ist ganz angenehm, wenn man sich zum Schlafen ausstrecken kann, wenn man etwas wirklich Leckeres zum Essen bekommt und dazu einen echten Champagner schlürfen kann. Aber wenn man sich so umguckt: Wo sind die Unterschiede zu einem Schlafsaal? Da liegt man doch zusammen mit 20 anderen in einem Raum, der eine schnarcht, der andere unterhält sich laut. Ausziehen kann man sich auch nicht, man schläft meistens in seinen Klamotten. Die Toiletten sind nicht größer als in Eco. Und dafür zahlt der Normalflieger richtig viel Geld!

Nach wie vor habe ich allerdings entsetzliche Angst, wenn ich in ein Kleinflugzeug einsteigen soll. Auch einen Hubschrauberflug habe ich bislang immer abgelehnt. Aber das ist wohl meiner Höhenangst geschuldet, die ich immer noch nicht abgelegt habe.

Flugangst überwinden

Sich an das Fliegen zu gewöhnen, ist sicherlich eine Methode gegen Flugangst. Es war meine Methode. Dazu ist es auch wichtig, sich klarzumachen, dass Fliegen heute sehr, sehr sicher ist, sicherer als Autofahren. Bei mir kommt auch immer die Abwägung hinzu: Will ich nach China? Dann muss ich auch den Flug dazu in Kauf nehmen!

Eine lange Liste und viele nützliche Tipps gegen Flugangst gibt es hier: erkunde-die-welt.de

25 Kommentare

  • Hallo Ulrike,
    ein sehr interessanter Bericht und ´sich an das Fliegen gewöhnen´ als Methode gegen Flugangst kannte ich bisher noch nicht. Da auch ich ein Ziel hatte wohin ich unbedingt wollte, habe ich mich intensiv mit meiner Flugangst beschäftigt. Mir hat es sehr geholfen zu wissen was Flugangst ist und woher sie kommt. Aber auch das Wissen über die Flugzeugtechnik war hilfreich, denn jetzt kann ich mir die vielen unbekannten Geräusche während des Fluges erklären, die mir früher Angst eingejagt haben. Des Weiteren halfen mir Entspannungsübungen der Progressiven Muskelentspannung in Verbindung mit Atemübungen. Heute bin ich der Meinung, dass jeder, der sich intensiv mit seiner Flugangst beschäftigt, diese mit den vielen Möglichkeiten die gegen Flugangst zur Verfügung stehen, überwinden kann.
    LG Rena

    • Hallo, Rena,
      danke für Deinen langen Kommentar. Ganz ehrlich, wenn ich jetzt noch genau wüsste, was das für Geräusche sind, und was da alles schief gehen könnte, dann würde ich mich ernsthaft fürchten. Ich steige ja auch ins Auto oder in den Zug, ohne jedes Geräusch oder Ruckeln identifizieren zu können. Hihi, und wenn ich im Flugzeug Entspannungsübungen machen würde, würde ich dort nur noch schlafen…
      LG
      Ulrike

  • Bei mir hat es auch einige Jahre gedauert, bis ich meine Flugangst überwunden habe. Aber da ich gerne reise und das auch manchmal weit, hab ich immer wieder gegen die Angst angekämpft und bin dann irgendwann auch ganz allein in den Flieger gestiegen, ohne das jemand Händchen halten konnte und hab es erstaunlicherweise sehr genossen. Ich hatte eine Dreierreihe ganz für mich, konnte die Beine hochlegen, der Flug war ruhig und hat 4 1/2 Stunden gedauert. Mittlerweile schaue ich sehnsüchtig in den Himmel und schaue den Flugzeugen hinterher, wünsche mich hinein, weil mich das Reisefieber packt. Der gefühlte schlimmste Flug und doch faszinierend war der mit einem Helicopter über in New York. Das ist schon ein sehr eigenes Fluggefühl. Das Maximum an Stunden im Flugzeug sollte heute 6 Stunden nicht mehr deutlich übersteigen. Es ist anstrengend geworden, das empfinde ich genau wie Du.

    • Danke für Deinen ausführlichen Kommentar. Mir machen lange Flüge nicht mehr viel aus. Gerade jetzt fliege ich mal wieder für eine Woche nach China. Und die erste Frage ist dann immer, Wie nur eine Woche China? Dafür den langen Flug?!!! Aber mir ist lieber 1 Woche China als gar keine.

  • Liebe Ulrike, das verstehe ich sehr gut, all Deine Erfahrungen…
    Ich bin auch eine reise-liebende mit Flugangst. Mir hat eine Therapie mit Selbst-Suggestion und Hypnose geholfen. (Adresse gerne auf Nachfrage). Der (therapie-)Arzt hat mir danach auch Psycho-Pharmaka verschrieben, die ich jedoch nie gebraucht habe. Ganz ehrlich: Am allerbesten hilft mir ein Glas Wein vor dem Flug – und vielleicht später nochmals eines währenddessen… So kann ich dann auch die Aussicht so richtig geniessen und fotografieren! So sehr, dass unterdessen eine ganze (ständig wachsende) Serie auf meinem Blog daraus entstanden ist.
    Liebe Grüsse, Miuh

    • Danke, Miuh, für Deinen langen Kommentar und Deine Geschichte! Wein, soso, Rotwein? Ich habe zwar keine Angst vorm Fliegen mehr, aber andere Ängste. Dafür hat mir meine Therapeutin einen ähnlichen Rat gegeben. Auch ich genieße die Aussicht mittlerweile. Finde lange Flüge aber eher langweilig. Ich guck mir gleich mal Deine Fotos an.
      LIebe Grüße
      Ulrike

  • Robert Hildebrand

    Moin;
    Schön beschrieben, die Sache mit der Flugangst. Viele Fluggesellschaften, auch die Lufthansa, bieten spezielle Kurse gegen die Flugangst an, mit spezieller psychologischer Betreuung und einem Flug am Ende des Seminars.

    Mein erster Flug war so ein Flug, wie man ihn nicht haben will, mit der LTU im Lockheed TriStar von Düsseldorf nach Heraklion/Kreta durch ein dickes Gewitter. Das Flugzeug wackelte, rappelte, man durfte nicht rauchen, musste angeschnallt sitzenbleiben. Man fühlte sich, als wenn man viel zu schnell über eine Piste mit tiefen Schlaglöchern fuhr. Ich saß damals am Fenster, schaute raus, fasziniert vom Naturschauspiel draußen, ich sah, wie die Tragflächen sich bogen und beugten und hin und herschwangen und staunte darüber, wie die ganzen Nähte hielten. Wir kamen gut durch das Unwetter. Dann kam die Landung in Heraklion. Die Maschine ging tiefer und tiefer, doch man sah kein Land. Man glaubte, wenn man das Fenster aufmachen könnte, dass man mit der Hand ins Wasser greifen kann. Unmittelbar bevor die Maschine aufsetze, sah man dann Land. Einmal tief durchatmen…..

    Jahre später, ich war auf einem Backpacker-Trip in SO-Asien unterwegs, hatte ich einen speziellen Flug. Mit einer ATR72, einer Turboprop Maschine, der LaoAviation ging es von Chiang Mai nach Luang Prabang in Laos. Im Landeanflug sackte die Maschine plötzlich durch. Lautes Schreien an Bord, man hing in den Sitzen, der Magen hing gefühlt unterm Kehlkopf, es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, war in Wahrheit wohl nur eine Sache von Sekunden, bis der Pilot die Maschine wieder im Griff hatte und sicher am Flughafen zur Landung brachte. Bis ich dann aussteigen durfte, dauerte es etwas, man musste einige ohnmächtige Leute von Bord tragen.

    Ich bin eher Pragmatiker, für mich ist das Flugzeug Mittel zum Zweck um halbwegs bequem und schnell irgendwohin zu kommen. An Bord klemme und verkannte ich mich immer im Sitze und döse bis zur Landung.

  • Hallo Ulrike,

    Vielen Dank, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst. Auch wenn bei mir immer ein ungutes Gefühl mitfliegt, war es so schlimm zum Glück nie. Ich freue mich für dich, dass du deine Flugangst erfolgreich überwinden konntest! Vielen Dank auch fürs Verlinken meiner Tipps gegen Flugangst!

    Lg Michael

    • Ulrike

      Hallo Michael,
      Mittlerweile bin ich so weit, dass ich auch kein ungutes Gefühl mehr. Ich kann aus dem Fenster gucken, ohne an die Entfernung vom Erdboden zu denken. Nur manchmal, wenn es allzu sehr rüttelt, dann werde ich unruhig. Bei mir gab es von Anfang immer die Abwägung zwischen dem, was ich unbedingt sehen wollte, und dem, was ich dafür auf mich nehmen musste. Da siegt immer das Ziel, den Weg dorthin: da muss ich eben durch.
      LG
      Ulrike

  • Pingback: Von der Angst unterwegs – Der Überfall

  • Bei mir ist das ein bisschen paradox. Ich hab Angst vorm Abstürzen, aber an sich mag ich Fliegen eigentlich gern. Landschaften wie die Alpen von oben zu sehen, ist ja toll. Aber wie gesagt, Schiss hab ich trotzdem jedes Mal 🙂

  • Bin noch nie geflogen, ich glaube Angst hätte ich nicht, aber die Enge könnte ich nicht ertragen und die vielen Menschen dort auch nicht.
    So bleib ich schön hier auf der Erde… 🙂
    LG, Petra

  • Sarah ツ

    Ein schöner Beitrag und ein toller Blog! Ich kann mich noch daran erinnern, als ich vor 14 Jahren das erste Mal mit meinen Eltern in den Urlaub geflogen bin. Wie ich Angst hatte, aber das gibt man ja vor seinen Eltern nicht zu 😉 Inzwischen finde ich fliegen total toll, nur bei der Landung habe ich immer noch ein komisches Gefühl im Bauch 🙂 Das wird sich vermutlich nie mehr legen.

    Viele Grüße

    Sarah

    • So kann es gehen! Richtig toll finden kann ich das Fliegen (noch) nicht. Es ist notwendig, lästig, unbequem…
      Danke für Deinen lieben Worte!
      LG
      Ulrike

  • Fliegen fand ich als Kind immer spannend. Nur das still sitzen nicht. 😉 Klein Mayumi musste immer das Flugzeug erkunden. Meine Eltern hatten keine Chance. Aber erkunden und andere belästigen sind zwei verschiedene Dinge. Ich war nur neugierig und das kam meist gut an.

    Wann fliegst du wieder nach China?

    • Sorry, wenn ich das sagen muss: Ich mag keine Kinder im Flieger. Die meisten sind laut und lästig. Aber es gibt ja auch Ausnahmen. 😉 Ich will immer nur schlafen im Flieger.
      Das nächste Mal China scheint im Moment in immer fernere Zukunft zu rücken. Ich muss mich zur Zeit erstmal wegen Arbeit und allem möglichen neu sortieren und auch fehlt es am Geld. aber das wird! Am liebsten möchte ich noch dieses Jahr nach China. Meine Sehnsucht ist so stark, dass ich Einladungen nach Vietnam oder Indonesien hartnäckig ignoriere. 😉

      • Ich mag keine Kinder im Flieger. Die meisten sind laut und lästig.

        – Geht mir genauso. Mein Bruder hatte mal auf dem Flug Hawaii – Festland einen schreienden Säugling neben sich und war ziemlich fertig mit den Nerven.

        Bin bin ohnehin alles andere als ein Fan von Kindern und wenn man ihnen nicht einmal ausweichen kann…

        Ich mag Fliegen aus Platzgründen nicht. Wenn ich nicht einen Notsitzplatz ergattere, dann passe ich mit meinen fast 1.90m schlicht und einfach nicht ins Flugzeug. Das letzte Mal hatte ich fast eine Prügelei mit meinem Vordermann, weil der den Sitz zurückstellte und mir beinahe die Kniescheiben eingedrückt hat. Die Welt ist für Psgmäen gebaut worden.

        Ich reise daher nur noch innereuropäisch und dann mit dem Zug.

      • Hmm, ja das beengte Sitzen ist auch für mich ein Problem. Dabei reichen meine 1,78 gerade noch. Ein Gang-Platz geht auch, wenn man seine Beine ausstrecken möchte. Wie gesagt, ich nehme so einiges in Kauf, wenn ich reise, um meine Ziele zu erreichen.Und manchmal lässt sich das Fliegen nicht vermeiden. Nur noch innereuropäisch und mit dem Zug zu reisen käme für mich nicht in Frage.

      • Ich habe da *den Vorteil*, dass mich die Welt außerhalb Europas – sieht man von Istanbul und ´Jerusalem absieht – einfach nicht mehr lockt. Ich lerne lieber meinen Kontinent richtig kennen als das ich mich anderen zuwende.

        Ich fand das immer schon an einem Bekannten befremdlich, dass er sich sehr für China interessierte und die europäische Kutur nur sehr rudimentär kannte.

      • Das kann ich verstehen. Ich kann von mir sagen, dass ich einen großen Teil Europas kenne und gerne auch jede Gelegenheit wahrnehme, in Europa zu reisen. Aber eigentlich war für mich Deutschland und Europa immer etwas, was ich machen kann, wenn ich alt bin 😉
        China ist einfach eine Leidenschaft, die mich gepackt hat, Und die heute einen großen Teil meiner Arbeit bestimmt.

      • Hongkong, Shanghai und Macau wären für mich in China interessant, vor allem Hongkong. Abe rmir ist die Reise zu teuer, zu anstrengend und aus den genannten Gründen zu weit.

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