Das Wollrind

Mao
“牦 máo   das Yak” = Wollrind
Hinter (fast) jedem Schriftzeichen steckt ein Sinn. Ich liebe die Art, wie manche Schriftzeichen zusammengesetzt sind. Als Beispiel mag hier das Yak oder wörtlich Wollrind dienen. Dabei wird einfach aus dem “Rind” das Radikal gemacht, das den Sinn des Zeichens angibt, und aus “Pelz, Haar” die lautmalerische Funktion genommen. Wobei eben auch gleich der Sinn stimmt.

Das Yak ist ein genügsames Rind, das vor allem von den tibetischen Nomaden gezüchtet wird. Den Nomaden gibt das Wollrind fast alles, was sie brauchen: Wolle für Decken und Zelte, Milch und Butter, Fleisch.

Witzigerweise wird es wegen seiner Stimme auch tibetischer Grunzochse genannt.

Yak am Karakulsee in Xinjiang - ein Wollrind

Yak am Karakulsee in Xinjiang

Mao ZedongWie man unschwer erkennen kann, ist “Mao – Haar” auch ein alter chinesischer Familienname. 😉

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