Monday Blues

Montag – Glücksmomente (KW44)

Heute, an diesem Montag, komme ich nicht so richtig in Gang. Draußen ist es trübe. Es wird nur sehr langsam hell. Ich sitze vor meinem Computer, mache alles mögliche: Blogartikel von anderen lesen, kommentieren, auf Facebook Artikel teilen… Aber die zündende Idee für einen eigenen Beitrag kommt nicht. Ich fühle mich antriebslos. Auch eine ausgedehnte Dusche im warmen Badezimmer bringt mich nicht weiter. Ist ja nicht so, dass ich keine Beiträge in Reserve hätte… Doch die wollen heute nicht passen oder erfordern noch Recherchen. Meine ToDo-Liste ist unendlich lang. Meditieren bringt es heute auch nicht. Die Tasse Kaffee wird kalt. Monday Blues…

„Mag nicht!“, ruft es in mir. Mag keinen Kaffee, mag nicht meditieren, mag nicht spazierengehen! Es gibt so Tage.

Und dann kommt mir eine Idee! Ich werde frühstücken! Im Mittelpunkt steht meine persönliche wirkliche Nervennahrung. Denn da halte ich es mit Mutter Beimer aus der Lindenstraße: In Krisenzeiten brät man sich erstmal ein Spiegelei oder zwei. Hihi, und dann verwendet man es in einem Blogartikel.

So ein richtig fettes Spiegelei, Sunny Side up – wie die Amis sagen, ja, da bringt Sonne ins Herz! Ich finde auch noch etwas Bacon im Kühlschrank. Dazu ein frisch aufgebackenes Brötchen – einfach köstlich!

Ja, es ist ein wenig dunkel geworden. Aber so magich es am liebsten: An den Rändern kross und das Gelbe noch flüssig.

Ja, es ist ein wenig dunkel geworden. Aber so mag ich es am liebsten: An den Rändern kross und das Gelbe noch flüssig.

Damit Ihr auch wisst, wie man ein Spiegelei in China bestellt, hier die Schriftzeichen. Spiegeleier sind unverzichtbarer Teil eines Western Breakfast in China und Asien.Spiegelei

Wer mehr über das Spiegelei und seine richtige Zubereitung wissen will, der findet auf Wikipedia einen Artikel dazu: Spiegelei

Nun läuft es wieder und es geht mir gut!

Für mehr über das Western Breakfast und wie ich dazu stehe: Klickt hier: Erste Hilfe bei akutem Fernweh

11 Kommentare

  • Der Blues greift auch in Shanghai um sich. Mir geht es schon seit Tagen genauso. Keine Inspiration, unfertige Artikel, Reserven aufgebraucht und durch die Ausläufer eines Taifuns ist es auch noch ungemütlich kühl hier.

    Vielleicht sollte ich es auch einmal mit Spiegeleiern versuchen 🙂

    • bambooblog

      Spiegeleier helfen bestimmt! Ich hab mir jetzt noch eine kleine Glückssuppe aus Spitzkohl gekocht. Schmeckt lecker, hat kaum Kalorien: also unbeschwertes Genießen = reines Glück!

  • Lass es Dir gut schmecken! 🙂 …und sei gewiss der Montags-Blues ist auch in Hannover eifrig am werken. Es ist ein komischer Tag – obwohl die Sonne nun endlich hervor schaut scheint es zu spät zu sein – der Blues mag gerne bleiben.

  • Tja, wenn ich mir das Foto anschaue, habe ich zwar keinen “schlechten” Tag, aber könnte durchaus einen bekommen. 😉

    Ich habe ja das Töten von Tieren dran gegeben – nicht, weil es mich auch nur irgendwann oder irgendwie innerlich gestört hätte oder ich auch nur Ekel dabei empfand, den Tiere die Kehle durchzuschneiden oder den Kopf mit dem Beil vom Rumpf zu trennen – und daher kann ich nur jedem empfehlen, die Kadaver, die er zu sich nimmt, durch das Töten von Tieren, selbst zu besorgen, bevor sie in der Pfanne zur Weiterverarbeitung landen. 🙂

    Da weiß man, was man hat und muss nicht befürchten, dass in der Lasagne statt Schwein plötzlich Pferd; Hund oder Ratte verarbeitet wurde. 😉

    Lecker bleibt es trotzdem. Ich weiß das. Deshalb kann ich dafür meine Hand ins Feuer legen.

    • bambooblog

      Schön, dass Du lecker findest! Ich bin noch damit aufgewachsenen, dass ein Hühnchen vor dem Braten ausgenommen werden musste. Da haben wir immer meiner Mutter zugucken dürfen. Heute habe ich ein unverkrampftes Verhältnis zum Fleisch essen. Ich esse es in Maßen, wobei ich keine Probleme mit Hunde- oder Pferdefleisch habe.
      Ohne Eier zu leben, würde mir äußerst schwer fallen. Und ich sehe da auch keine Notwendigkeit dazu. 😉

  • Die inspirierende Wirkung des Spiegeleis wird offenbar schwer unterschätzt 😀

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