18.12. – 29.12.1991 Thailand – Weihnachten – Desaster

Endlich ist der große Moment gekommen. Geli, meine beste Freundin, kommt mich unterwegs besuchen! Ich bin völlig aufgeregt und kenne nur noch ein Ziel: „Wie kann ich alles so schön, so beeindruckend und komfortabel wie möglich für sie machen!“ Schließlich ist sie keine geübte Backpackerin. Darauf muss ich Rücksicht nehmen, denke ich. Wie ist das mit langen Busfahrten? Einfachen Unterkünften? Weihnachten und Silvester: Mit Party – ohne Party? Wo finde ich heraus, wo dann Party statt findet? WAS WILL SIE??? Ich stehe völlig unter Strom, als sie endlich ankommt. Und dann geht schief, was nur schief gehen kann. Geli nimmt es mit Humor und Geduld. Manche Katastrophen kann ich vor ihr verheimlichen, z.B. dass Ratten in unserer Hütte in Krabi waren, wie ich an den zerfetzten Kissenbezügen sehe, die ich schnell verschwinden lasse. Anderes kann ich nicht verheimlichen: Irrfahrten und falsche Busse. Das empfinde ich am tragischten, schließlich wirft das ein ganz schlechtes Licht auf mich als erfahrene Reisende. Ich möchte mit meiner Erfahrung trumpfen und falle dabei immer wieder auf die Nase. Je ruhiger Geli diese Pannen hinnimmt, desto peinlicher wird mir das. Es sollte doch der tollste Urlaub für sie werden! Tja, was soll ich sagen: Geli schwärmt noch heute von der Zeit in Thailand!

Und ich ? Ich entdecke dank Geli, dass es sowas wie Spiegel gibt, kaufe mir eine neue Jeans, sehe alles mit neuen Blicken. Das, was für mich schon ganz normal geworden ist, wird wieder etwas Besonderes. Ich denke wieder mehr daran, wie privilegiert ich bin, dass ich so reisen kann und so viel Neues sehe.

Aus meinem Reisetagebuch

Khao San Road, Einkaufsparadies

Khao San Road, Einkaufsparadies

18.12. – 23.12.1991 Bangkok – Ankunft von Geli

Ich bin völlig zerschlagen, als ich in am frühen Morgen Bangkok ankomme. Es ist 7:00 Uhr und die Mönche in ihren gelben Roben sind bereits auf Almosengang. Am Straßenrand knien Frauen und heben ehrfurchtsvoll Tabletts mit Reis und Früchten den Mönchen entgegen, demütig den Blick zu Boden gesenkt, denn sie dürfen diesen Männern nicht in die Augen sehen. Bangkok ist am frühen Morgen eine andere Stadt als am Tag. Ein leichter Dunst liegt über den Straßen und verzaubert den Beton. Die Luft scheint frischer und nicht so voller Abgase. Die langsamen Schritte der Mönche geben diesen frühen Morgenstunden etwas Feierliches.

Trotz meiner Müdigkeit fahre ich sofort mit dem Express-Boot zur Post. Ich freue mich immer sehr, dass noch so viele Leute von Zuhause an mich denken. Jetzt, so kurz vor Weihnachten, bekomme ich viele ausführliche Briefe auch von Leuten, die nicht so oft schreiben. Ich habe mir eine Liste gemacht, wer mir wann und wie oft geschrieben hat, damit ich nicht vergesse, jedem zu antworten. Das wird zu einem richtigen Verwaltungsaufwand:  XY hat am… geschrieben, am… habe ich geantwortet, am… kam ein Brief von XY. Wer dann mehr als 3 Monate nichts hat von sich hören lassen, dem schreibe ich nicht mehr. Das Briefe schreiben ist zur nicht immer gemochten Arbeit geworden.

Für Geli arrangiere ich, dass wir ab 21.12. ein Zimmer im 4. Stock des My House Guesthouse etwas abseits der lebhaften Khao San Road bekommen. Das Zimmerchen hat nur Platz für die zwei Betten und unser Gepäck. Die Wände bestehen aus Bambusmatten. Trotzdem hoffe ich darauf, dass es hier oben nicht so laut wie in den unteren Stockwerken ist. Die Toiletten und Duschen sind perfekt sauber. Es gibt sogar eine westliche Toilette. Ich hoffe, dass Geli damit zufrieden sein wird.

Dann kaufe ich noch ein paar Dinge für Geli, die ich unbedingt für notwendig halte, und dekoriere die Sachen auf dem Boden vor ihrem Bett mit ein paar Muscheln und Sand, den ich extra hierfür aus Krabi mitgebracht habe: ein roter Sarong, bunte Flipflops, ein Stadtplan von Bangkok usw. Ich werde immer nervöser, je näher der Tag von Gelis Ankunft rückt.

Endlich ist der große Tag gekommen! Nach einer unruhigen, durchwachten Nacht, in der ich mich über meine ewig schwatzenden Nachbarn geärgert habe, fahre ich morgens um 5:00 Uhr halb schlafend mit dem Minibus durch das leere Bangkok zum Flughafen. Es ist noch dunkel, die Straßen liegen überraschend leer und ruhig da. So kenne ich Bangkok gar nicht! Es ist richtig unheimlich, diese sonst so lauten und lebhaften Straßen völlig menschenleer zu sehen! Die Fahrt dauert nur erstaunliche 20 Minuten!

Ich stehe in der Ankunftshalle und warte. Stehe ich an der richtigen Stelle? Wo wird Geli herauskommen? Wird sie mich gleich sehen können? Ob es für sie in Ordnung ist, dass wir gleich mit einem öffentlichen Bus in die Stadt fahren? Oder will sie lieber mit dem Taxi fahren? Um mich herum stehen nur wenige Leute, die auch warten. Ein Chauffeur hält ein Schild mit einem deutschen Namen hoch. Es ist still in der weiten Halle.

Da! Da! Da kommt sie, ein wenig müde aussehend und sich suchend umguckend, durch die Tür! Wir sehen uns sofort und fallen uns freudig in die Arme! Aufgeregt dummes Zeug redend gehen wir zum Bus. Ich kann es gar nicht fassen: Geli ist endlich da! Im Bus sieht sie sich staunend um. Alles ist sicher ganz fremd für sie. Außerdem ist es schon ziemlich warm trotz der frühen Stunde. In Deutschland ist jetzt kalter Winter.

An einem großen Kreisverkehr müssen wir umsteigen. Ich will meine gute Ortskenntnis hervorkehren und gehe zielstrebig auf einen Bus zu. Geli immer hinter mir her. Der Bus fährt los und nach einer Weile werde ich unruhig. Bangkok ist eine sehr große Stadt und ich kenne sicher nicht alle Straßen, aber hier scheinen wir nicht richtig zu fahren. Zuerst versuche ich Geli zu beruhigen, in dem ich ihr immer wieder sage, dass das doch der richtige Weg ist, zumindest die richtige Richtung.

Mir wird das zu viel. Geli lacht sich kaputt, als ich endlich zugebe, dass wir uns verfahren haben, und ich nicht weiß, wo wir sind. Wir steigen beim nächsten Halt aus. Geli macht der dichte Verkehr zu schaffen, der jetzt einsetzt. Ich gebe also schnell meinen Gedanken daran, einen anderen Bus zu finden, auf und wir nehmen uns ein Tuktuk, das uns nach einem Umweg auch tatsächlich zur Khao San Road bringt. Geli freut sich über die schnelle Fahrweise und das fröhliche Hupen des Tuktuks.

Lachend und ohne Pause redend beziehen wir unser Zimmer. Es ist mittlerweile ½ 8. Nun sind die lauten Zimmernachbarn von letzter Nacht anscheinend im ersten Tiefschlaf und sauer, weil  sie durch unseren Lärm geweckt werden. Wir lassen uns von ihren lauten Bitten um Ruhe nicht  stören und reden munter weiter. Schließlich gibt es so viel zu erzählen! Geli hat mir auch einiges mitgebracht von meinen Eltern: Süßigkeiten und Leberpastete in Dosen. Nur leider hat sie die neueste Ausgabe der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung und den Käse, die ich mir gewünscht hatte, vergessen. Die Rollmöpse im Glas sind schlecht und nciht mehr essbar. Ich kann nur mühsam meine Enttäuschung darüber verbergen. Ach, es ist einfach schön, dass Geli da ist!

Wir gehen zu einem ausgiebigen Frühstück ins Restaurant. Geli ist ganz begeistert von dem Ausblick auf die Straße vor der Terrasse mit ihrem bunten Treiben. Natürlich tauschen wir erst mal Neuigkeiten aus der Heimat aus. Ich freue mich, den neuesten Klatsch zu hören. Ich habe ja auch viel zu erzählen. Aber Heimweh kommt bei mir nicht auf.

Mir fällt erst durch Geli auf, wie sehr ich mich an das Reisen und die etwas primitiven Umstände gewöhnt habe. Geli bemängelt als eines der ersten Dinge, dass es weder im Zimmer noch im Bad einen Spiegel gibt. Mir wäre das ohne sie gar nicht aufgefallen. Wann habe ich das letzte Mal in einen Spiegel geguckt??

Auf der Khao San Road ist Geli in ihrem Element, überall gibt es schöne Sachen zu kaufen: Gürtel, Kleider, Taschen. Dann gibt es da noch die Schneider, die innerhalb kürzester Zeit wunderschöne maßgeschneiderte Kleider und Kostüme aus Seide herstellen. Geli überlegt ernsthaft, ob sie sich so ein Kostüm bestellen soll. Ich stehe eher amüsiert daneben und wundere mich, ob ich mich jemals in die Welt von Geli wieder einfügen kann. Geli meint, dass ich dringend zu einem Friseur muss. Auch meine schwarze Hose ist schon lange zu weit und schlabbert mir um die Hüften. Geli rümpft ein wenig die Nase darüber. Ich habe eben noch nichts in meiner Größe gefunden, rede ich mich raus.

Wir setzen uns in eines der vielen Restaurants und trinken Pineapple-Shakes. Das Erzählen nimmt kein Ende. Ich frage Geli intensiv danach, was sie gerne sehen möchte in Thailand. Ich erzähle von Krabi: sie ist begeistert. Ich frage, ob sie auch eine Trekking-Tour in Nordthailand mit Elefantenritt und Floßfahrt machen möchte. Sie ist begeistert. Ich habe meine Bedenken und frage noch mal nach, weise auf die langen Nachtfahrten mit dem Bus hin. Doch Geli ist begeistert. Ich weiß ja, dass Geli sehr ausdauernd und strapazierfähig ist. Sie hat in Hannover nicht nur eine Nacht durchgetanzt! Also buche ich für übermorgen den Nachtbus nach Krabi.

23.12. – 29.12.91 Krabi: Weihnachten am Meer

Krabi SonnenuntergangNachdem ich Geli die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Bangkok wie z. B. den Wat Phra Keo gezeigt habe, sitzen wir nach zwei Tagen abends mit unserem Gepäck  im Bus nach Krabi. Die Fahrt geht auf der Autobahn nach Süden. Linksverkehr! Geli sitzt am Fenster und kann nicht schlafen. Ich biete ihr meine Schlafmaske an, aber die will sie nicht. Ich lehne mich zurück und döse im Dunkel meiner Schlafmaske vor mich hin. Da spielt der Busfahrer ziemlich laut eine Kassette mit Hillbillimusik. Ich wache auf. Das kann doch nicht sein! Auch Geli findet die Musik nicht toll. Was kann ich machen?? Ich weiß mittlerweile, dass man, wenn man etwas gegen solche Musik sagt, leicht in den Ruf der Intoleranz gerät. Aber die schrille Musik ist einfach nicht auszuhalten!! Als der Bus an einer Tankstelle für ein paar Minuten hält, gehe ich nach vorne und bitte den Busfahrer, die Musik abzustellen. Er ist ganz verwundert, denn schließlich hatte einer von den Amerikanern aus dem Bus ihm die Kassette gegeben. Aber er stellt die Musik ab! Aus den hinteren Reihen kommt Beifall auf. Ich fühle mich bestätigt und gehe erleichtert zu meinem Platz zurück.

Für ein paar Stunden ist Ruhe. Alle schlafen. Dann hält der Bus zur üblichen Pause irgendwo an einer Raststätte. Das positivste an dem zugigen trostlosen Restaurant sind die sauberen Toiletten. Ich hasse diese Unterbrechungen, die in der Regel dann kommen, wenn ich gerade richtig schlafe. Ich habe große Mühe, meine gute Laune aufrechtzuerhalten. Geli ist dagegen ganz entspannt. Sie hat sowieso noch nicht geschlafen und beneidet mich ein wenig darum, dass ich im Bus schlafen kann.

Morgens kommen wir in Krabi an. Mit dem Boot geht es schnell zum Raleigh-Beach. Die Aussicht, bald an einem Strand zu liegen, und die milde Luft machen Geli gute Laune. Ich bin wohl noch nicht ganz wach und erzähle ihr direkt, dass ich mit Absicht einen Bungalow ohne eigenes Bad genommen habe, weil die Ratten meist durch den Abfluss ins Zimmer kommen. Ich merke nicht, dass Geli durch diese Nachricht schockiert ist. Dann tritt sie kurz vor unserer Hütte in einen Splitter im Sand. Sie blutet und muss sich hinsetzen. Ich bin  entsetzt. Irgendwie scheint alles schief zu gehen. Ich wollte doch, dass es für Geli ganz besonders schön wird! Doch Gelis Schreck gibt mir die Zeit, die Tür zu unserer Hütte zu öffnen. Ich sehe auf den ersten Blick, dass Ratten da gewesen waren und den Kissenüberzug zerfetzt haben. Hastig drehe ich die Kissen um. Dann kümmere ich mich um Geli, der ich aber nichts mehr von den Ratten erzähle. Ein Pflaster genügt und schon nimmt sie gut gelaunt die Hütte in Besitz.

Die Tage vergehen wie im Flug. Geli schläft morgens lange. Ich dagegen bin früh unterwegs und gehe am Strand spazieren. Ich liebe die milde frische Luft und mag es gar nicht, wenn es mittags richtig heiß wird. Doch Geli findet gerade die Mittagszeit am idealsten, um in der Sonne zu braten.

Es ist gut, dass Geli da ist. Dann kann ich auch mal entspannt schwimmen und habe jemanden, der auf meine Sachen aufpasst. Geli gehe ich auf die Nerven mit meinem Sicherheitsstreben. Sie trägt eine Gürteltasche, die in meinen Augen die Diebe geradezu einlädt: „Schaut her! Hier ist mein Geld!“ Ich kann sie nicht davon überzeugen, den Bauchgurt abzulegen. Ich hoffe, dass in der kurzen Zeit, in der sie hier ist, nichts passiert. Ich fühle mich verantwortlich, dafür zu sorgen, dass nichts gestohlen wird.

In der Hütte habe ich am Fußende des breiten Bettes vorsorglich ein Moskito-Coil aufgestellt, eine Räucherspirale, die die Mücken nachts von uns fernhalten soll. Unglücklicherweise kommt Geli auf die Idee, mit dem Kopf am Fußende zu schlafen. Durch das Einatmen des Rauches hat sie am nächsten Tag schlimme Kopfschmerzen. Sie meint halb im Scherz, dass ich versuche sie zu vergiften. Also verzichte ich auf den Schutz und hoffe nur, dass die Mücken hier nicht zu der Sorte gehören, die Malaria übertragen. Ich nehme nämlich keine Prophylaxe, da ich die sonst monatelang nehmen müsste. Mir erscheint es besser, meine Nieren nicht mit diesen starken Medikamenten zu belasten.

Weihnachten! Die Sonne scheint vom strahlend blauen Himmel. Mittags sind es mindestens 30 Grad im Schatten! Eigentlich müsste ich heute Heimweh nach Deutschland haben. Aber ich finde die Situation eher irreal. Für mich existiert Weihnachten in dieser tropischen Umgebung gar nicht. Weihnachten bedeutet für mich Kälte, Regen, Dunkelheit und der Duft von Glühwein.

Hier dagegen schwimmen wir im warmen Meerwasser und gehen am weißen Strand spazieren. Wir entdecken eine Höhle mit einem kleinen eigenartigen Altar. Unzählige Phallen unterschiedlichster Größe stehen um den niedrigen Schrein herum. Nachdem ich in dem klaren Wasser die ähnlich und sehr eklig aussehenden Seegurken gesehen habe, mag ich kaum noch schwimmen. Das Meer wird mir unheimlich. Trotzdem ist es ein tolles Gefühl, hier am Strand in dem warmen und weichen Sand zu sitzen, dem Rauschen der Brandung zu lauschen und mit Geli auf den prächtigen Sonnenuntergang über dem Indischen Ozean zu gucken.

Ich am Heilig Abend an der Strandbar in Krabi 1991

Ich am Heilig Abend an der Strandbar in Krabi 1991

Am Heiligabend sitzen wir an einer Strandbar. Ich habe mir meinen lila Seidenanzug aus Dali  angezogen. Wir trinken Mekong-Whiskey mit Cola. Aus den Lautsprechern, die in den Palmen hängen, tönt Bing Crosbys „I am dreamin’ of a White Christmas!“ In den Palmen hängen bunte Lichterketten mit Weihnachtsmotiven. Ich beobachte amüsiert, wie Geli mit den anderen Gästen flirtet. Ein Weihnachtsabend, von dem wir noch lange schwärmen werden.

An einem sonnigen Tag fahren wir mit dem Boot nach Krabi. Dort ist gerade eine Kirmes aufgebaut. Das Riesenrad und das Karussell wirken irgendwie fremd hier. Es ist früh und die Fahrgeschäfte laufen noch nicht. Ich möchte Geli auch die Landschaft zeigen, deshalb überrede ich sie, die lieber bummeln und Souvenirshops sehen will, mit mir zu einem Nationalpark in der Nähe zu fahren. Doch Gelis Besuch scheint unter keinem guten Stern zu stehen. Wir steigen in den falschen Minibus und kommen nicht dahin, wo ich hin wollte. Aber das macht nichts, denn wir enden in einem sehr schönen Dschungelgebiet und sehen auch einen beeindruckenden Wasserfall. Mich bedrückt ein wenig, dass es hier sehr viele Kautschuk- und Palmenplantagen gibt anstelle des ursprünglichen Regenwaldes. Hinzu kommt, dass ich anscheinend, seit Geli da ist, nie wirklich das erreiche, was ich will. Immer diese falschen Busse! Ich blamiere mich gerade dann, wenn ich mit meiner Reiseerfahrung glänzen will. Ich fange sogar an zu heulen. Geli beruhigt mich: ihr gefällt es, einfach hier in Thailand mit mir zu sein. Für sie ist alles exotisch schön und aufregend.

Trotz all dieser Misserfolge buche ich in einem Reisebüro in Krabi gleich die ganze Busfahrt bis Chiangmai im Norden mit Umsteigen in Bangkok. Ich denke manchmal schon an die Zeit „nach Geli“. Nach Vietnam? Meditationsretreat?? Was werde ich machen? Aber erst mal fahren Geli und ich mit dem Nachtbus zurück nach Bangkok. Die Fahrt verläuft ereignislos und wir erreichen Bangkok in den frühen Morgenstunden.

Zum Beginn meiner großen Reise: 06.04.1991 Es geht los!

Zur vorangegangenen Etappe: 08. 12. – 18.12.1991 Die Spannung wächst!

Zur nächsten Etappe: 29.12. – 04.01.1992 Silvester in Thailand

3 Kommentare

  • Pingback: 1991/92 Epilog - Kulturschock

  • “… ein Moskito-Coil aufgestellt, eine Räucherspirale, die die Mücken nachts von uns fernhalten soll.”

    Nun, ich bin ja noch kein Moskito gewesen und weiß daher nicht, ob son Moskito die Duft- und Aromastoffe der Räucherspirale riechen kann, aber eines ist sicher, bei der Verbrennung eines Mosikto-Coils entsteht CO2 – und das “lockt” Moskitos wie “wahnsinnig” an, die “fliegen darauf” also nicht nur im wortwörtlichen Sinn darauf, sondern auch im sprichwörtlichen.

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