Baum-Qigong : Die Energie des Baumes in sich aufnehmen

Zum Tag des Baumes am 25.04.15 hat Ailsa von wheresmybackpack.com für ihr wöchentliches Travel Theme den Baum/die Bäume ausgesucht. Dies soll nun mein Beitrag dazu sein:Der passende starke Baum für das Baum-Qigong

Als ich vor ein paar Jahren sehr krank war, besann ich mich auf ein Erlebnis in China: Am Fuße des Heiligen Berges Taishan sah ich in einem Tempel eine Frau andächtig vor einem Baum stehen. “Was macht sie da?”, fragte ich mich. Später hörte ich, dass sie wahrscheinlich “Baum-Qigong” gemacht hat. “Baum-Qigong ist sehr kraftvoll. Sei vorsichtig damit!”, warnte mich ein Qigong-Meister.

Nun stand ich in dem Park von dem Krankenhaus und sah diesen gewaltigen Baum. Seine zernarbte Rinde, sein mächtiger und glatter Stamm sandte Ruhe aus. In den folgenden Tagen wurde dieser Baum mein Ruhepunkt, meine Krafttankstelle. Manchmal stand ich nur vor ihm und meditierte, manchmal lehnte ich meine Wange an seine raue Rinde und manchmal umarmte ich ihn. Ich spürte seine Kraft in mich fließen. Ich kam zur Ruhe und fand Halt an “meinem” Baum.

Was ist Baum-Qigong?
Schon den alten Germanen galten Bäume als heilig. Es wird on ihnen erzählt, dass sie Bäume umarmten. Qigong ist eine uralte Meditationsart, die ruhige Bewegungen mit Atemübungen und Meditation verbindet, um das Qi, die Energie, in Harmonie zu halten, Geist, Seele und Körper zu stärken. Es heißt, dass beim Baum-Qigong sich der Übende durchlässig macht für die heilende Energie eines Baumes, um das Qi des Baumes empfangen zu können. Jeder Baum hat seine eigene Energie mit eigenen Wirkungen auf den Körper.

Irgendwie scheint fast jeder Mensch an die Heilkraft des Waldes, der Natur zu glauben. Denn ein Spaziergang unter grünen Bäumen gilt in fast jeder Situation als heilsam und belebend. Bäume produzieren durch ihre Fotosynthese reichlich Sauerstoff. Das macht sich im Wald besonders bemerkbar

Interessanter Gedanke:
Buddha suchte sich einen Baum, um dort zu meditieren. Der Baum spendete Schatten und auch seine Energie. Zur Erleuchtung gelangte Buddha sitzend unter einem Banyan Baum. Die spirituelle Ausstrahlung des Baumes half ihm dabei. Quelle

4 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.