Frankfurt: 25hours Hotel by Levy’s

*Gesponsert, deshalb Werbung*

Das 25hours Hotel by Levy’s

Ich weiß gar nicht mehr, wie ich auf das 25hours Hotel by Levy’s in Frankfurt gekommen bin. Wahrscheinlich habe ich bei Tripadvisor nach einem Hotel gesucht und nach den besten Bewertungen sortiert. Da steht das 25hours ziemlich weit oben. Irgendwie hatte ich übersehen, dass das Hotel bei Tripadvisor als “luxuriös” eingetragen ist. Mir kam es auf den ersten Blick vor wie ein Hostel für Anspruchsvolle. Aber eine Anfrage an das Hotel konnte ich ja mal versuchen. Von da an ging alles ganz schnell und unkompliziert. Man war so freundlich, mich als Reisebloggerin einzuladen. Also kann ich diesen Artikel als gesponsert bezeichnen. Doch glaubt mir: Ich schreibe hier nichts, von dem ich nicht ganz und gar überzeugt bin! Das 25hours by Levys in Frankfurt ist ein schönes Hotel, das ich gerne weiterempfehle und dafür im Folgenden werbe

25hours by Levy*s in Frankfurt

Liebe zum Detail


Ich war von der ersten Minute an begeistert vom 25hours Hotel by Levy’s !

Ein freundlicher Empfang begrüßte mich, kaum dass ich über die Schwelle getreten war. In der Lobby war nicht viel Betrieb. Doch am liebsten hätte ich mich gleich in die bequem aussehenden Kissen auf der Bank geworfen. Doch erstmal ging es hinauf aufs Zimmer. In den Fluren, in der Lobby, im Restaurant: alles erinnerte ein wenig an die 70er und 80er Jahre. Da fühlt sich jemand meines Alters gleich um Jahre jünger! Details, Details! Liebevoll gestaltet: alles von den Wegweisern bis zu den Zimmernummern. Und überall das durchgängige Thema: Levy’s Jeans: Der Name kommt nicht von ungefähr. Die Deutschlandzentrale von Levy’s befindet sich gleich nebenan.

Lobby des 25hours Hotel by Levy's

Lobby

Das Zimmer

Jedes Stockwerk hat ein bestimmtes Jahrzehnt als Thema, das sich in Dekoration und Farben ausdrückt. Ich war im 5. Stock untergebracht und damit in den 1970ern gelandet. Der schrille Mustermix auf dem Zimmer wäre sicherlich nichts für meine private Wohnung, aber hier gefiel mir das. Eine angenehme Abwechslung zu all den neutral gestalteten modernen Hotels.

Ich hatte ein Standardzimmer, das entsprechend dem Stil des Hotels hier M-Zimmer heißt. 21 bis 23 m², also nicht besonders groß, doch groß genug. Ein schönes bequemes Bett mit einer guten, nicht zu harten Matratze, ein Tisch, auf dem Fernseher und iPod-Docking-Station Platz fanden. Genügend Ablagefläche und viele Haken an der Wand. Und das Bügelbrett hatte auch noch Platz, so dass ich mich problemlos fein machen konnte. Das kalte Bier aus der Minibar kam gut, als ich spät abends zurück kehrte.

Ein kleiner Kritikpunkt: Als ich meinen Krimi vorm Einschlafen lesen wollte, musste ich feststellen, dass die Nachttischlampen etwas zu niedrig waren. Das Licht eignete sich nicht wirklich zum Lesen.

Das Badezimmer im 25hours Hotel by Levy’s

Klein, fein, edel. Leider keine Badewanne, aber das hat mir nicht gefehlt. Was mir immer besonders wichtig ist: Viel viel Ablagefläche rundum das Waschbecken. Und für mich Blindfisch ein Schminkspiegel, der zu meinem Leidwesen auch jede Falte deutlich zeigte. Mehr als ausreichend Seife und Handtücher.

Der Hammer war das Frank-Zappa-Poster auf dem WC! Frank-Zappa nackig auf dem Pot. Ein bekanntes Bild. Doch ich persönlich muss soviel Haare auf den Unterschenkeln nicht auf Augenhöhe haben, wenn ich auf dem Örtchen bin. Trotzdem war auch dies irgendwie ein nettes Detail und wird mir sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben. Als ich dem Hotelmanager sagte, dass ich dies Bild etwas grenzwertig fand, meinte er freundlich lächelnd, wenn ich es gewünscht hätte, hätte man das Bild sofort abgehängt. Achne, so schlimm war es nun auch wieder nicht.

Vom Gibson Room bis zur Dachterrasse

Die Liebe zum Detail ist überall spürbar. Im Keller gibt es den Gibson Room, ein komplett eingerichteter Musik-Raum mit Gitarren, Schlagzeug und allem, was man für eine gute Mucke braucht. Auch Hotelgäste können sich austoben, lokale Musikbands üben hier und regelmäßig gibt es Konzerte der Hausbands. Klasse, die Glitzerwand mit kleinen blinkernden Lichtlein! Es gibt auch Konferenzräume, die hier bezeichnenderweise “Freiraum” heißen.

Auf dem Dach (über dem 6. Stockwerk) befindet sich eine schöne Dachterrasse, von der aus man einen genialen Blick auf die Skyline von Frankfurt hat. Wenn genügend Nachfrage ist, kann man dort auch ein Bier bekommen. Ansonsten ist dies ein schöner Platz zum chillen.

Was ich sonst noch gesehen habe
Das 25hours Hotel by Levy’s war fast ausgebucht, so dass ich leider nicht noch mehr Zimmer hab sehen können. Außer einem der Stockbettzimmer: eine interessante und gute Idee, wenn man sich mit Kollegen oder nicht ganz so guten Bekannten das Zimmer teilen will: Stockbetten, jedes mit einem eigenen Flatscreen ausgestattet, bieten ein wenig Privatsphäre und trotzdem den preislichen Vorteil, den man beim Teilen des Zimmers hat.

Das Hotel bietet Leuten, die keinen eigenen Computer dabei haben, einen Computerplatz, einen Mac, an dem man ins Internet kommt. Der steht relativ ruhig im Vorraum zu den Konferenzräumen. Ich musste den in Anspruch nehmen, da mein mitgebrachtes Chromebook nicht mehr wollte. Ich hatte das Netzteil vergessen! Man hat mir sogar angeboten, ein iPad auszuleihen. Doch ich mag die Touchscreens nicht. Ja, eigentlich wollte ich mit meinem eigenen Computer das kostenlose WLan nutzen. Die netten Leute vom Empfang haben sich alle Mühe gegeben, mir ein Netzteil zu besorgen. Aber das passte leider nicht. So durfte ich mal ausprobieren, wie es ist, ohne Computer und Internet unterwegs zu sein. War aber nicht schlimm, ich hatte kaum Zeit dafür.

Man kann sich übrigens vieles kostenlos ausleihen im 25hours: 2 Bobbycars stehen für die Kleinen bereit, Fahrräder und sogar einen Mini kann man sich leihen. Kostenlos!

Das Publikum
Die meisten Gäste, die ich gesehen habe, waren recht jung. Touristen, Geschäftsleute und kleine Gruppen. Ich habe zwei ältere Damen aus der Schweiz mal kurz gefragt, wie es ihnen gefällt. “Sehr gut!” war die spontane und begeisterte Antwort. Ich denke, am besten ist das Hotel für den neuen Reisetyp des Flashpackers geeignet.

Das Restaurant IMA
Das Restaurant, das sich übergangslos an die Lobby anschließt, ist trendig und teuer. Ich habe außer dem Frühstück nichts dort gegessen. Das Frühstück war ordentlich aber nicht spektakulär. Ich habe mich gefreut, dass ich Spiegeleier bekam. Der Kaffee war gut. Aber richtig frisch waren die Brötchen nicht. Ein Großteil des Aufschnitts schien aus den Plastikpackungen eines Supermarktes zu stammen. Um ehrlich zu sein: Ich finde € 18,- ein wenig zu teuer für das Frühstück. Bei den Tischen fand ich zusätzlich zu den aktuellen Tageszeitungen einen kleinen Hotelnachrichtenflyer. Auch ein nettes Detail.

Frühstücksbuffet

Frühstücksbuffet

Bei schönem Wetter kann man an Tischen auf dem schmalen Bürgersteig vor dem Hotel sein Bier trinken. Abends war das Restaurant gut besucht. Dann stehen auch im Innenhof Tische.

Ein Erlebnis
Nur um zu zeigen, wie locker die Leute im Hotel und im Restaurant sind, hier ein kleines Erlebnis.

Als ich mich am ersten Morgen zum Frühstück hinsetzen wollte, sprach mich jemand an: “Was möchtest Du trinken?” Etwas verblüfft wegen des Du drehte ich mich um und erblickte einen freundlichen jungen Mann in Schlabber-T-Shirt und Jeans. Offensichtlich ein Angestellter des Restaurants. Es wird viel geduzt. Das kam ganz natürlich. Auch das ist ein Faktor, der zu meinem Wohlbefinden in dem Hotel beitrug.

Die Lage

Das 25hours Hotel by Levy’s liegt praktisch direkt am Hauptbahnhof und somit in bester Lage für Erkundungen in der Stadt, Nur auf eines muss man achten: Die Niddastraße ist merkwürdigerweise zweigeteilt. Wenn man versehentlich in die Düsseldorfer Straße gerät (so wie ich) und dann in die Niddastraße einbiegt, wird man vergeblich nach dem Hotel suchen. Und wenn man dann denkt, ist doch ganz einfach, hat man sich sehr geirrt, denn man kann nicht so einfach zu der Verlängerung der Niddastraße auf der anderen Seite der Düsseldorfer Straße durchgehen. Also dran denken: Gleich in die Karlstraße gehen vom Hauptbahnhof aus, dann sind es nur wenige Schritte zum Hotel. In der Karlstraße gibt es übrigens auch einen Supermarkt, der anscheinend hauptsächlich die Büro-Angestellten mit Obst, Salaten, Sandwiches und kleinen Snacks versorgt.

FAZIT
Ein wirklich schönes, entspanntes und freundlichen Hotel mit einem ganz besonderen Touch! Die Preise sind allerdings im gehobenen Bereich und variieren je nach Saison und Messezeit. Ich danke dem Hotel für die freundliche Aufnahme!

Webseite 25hours Hotels

25hours Hotels gibt es in Frankfurt, Berlin, Wien, Zürich und auch in Hamburg. Weitere befinden sich in Planung.

Hamburg
Da man mir schon in Frankfurt von dem 25hours Hotel in der Hafencity vorgeschwärmt hat, habe ich mir das auch angeguckt. Hier ein wenig über das “Seemannsheim” in Hamburg.

Über meinen Trip nach Frankfurt gibt es hier einen Reisebericht: Frankfurt – Reisebericht

 

7 Kommentare

  • Pingback: Hamburg: 25hours Hotel Hafencity

  • Interessant. So langsam komme ich ja auch auf den Geschmack von außergewöhnlichen Hotels …

    PS: Die iPod-Docking-Station ist aber nicht sehr 70er 😉

    • bambooblog

      Stimmt, da hast Du recht! Auch der Flatbildschirm passt nicht in die Zeit. Doch mir es lieber, wenn das eine gesunde MIschung aus alt und neu ergibt. Schade, dass es solche Hotels noch nicht in China gibt!
      LG
      Ulrike

      • Vielleicht gibt’s da keine 70er, aber nächtigen wie in der Qing-Dynastie ist möglich. Wir haben’s letzte Woche ausprobiert (allerdings auch mit Flatscreen ;-)). Demnächst mehr dazu.

      • bambooblog

        Ja, stimmt. Sowas gibt es mittlerweile… Bin schon gespannt auf Deinen Bericht

  • Wie genial! Ich kenne nur das 25 hours aus Hamburg und mochte das Konzept dort sehr. Also wenn ich mir hier aus dem Frankfurter Zimmer ein Souvenir mitnehmen dürfte, wäre das tatsächlich das Frank Zappa-Poster. Nicht, das ich FZ toll fände oder – wie du schon bemerktest – so einen haarigen Typen. Aber es ist einfach ein One-in-a-million-Bild und drückt so wahnsinnig gut den damaligen Zeitgeist aus. Den bunten Stuhl würde ich mir auch mitnehmen. Der hat was. Ansonsten sind mir die 70er auch eine Spur zu schrill. Ich habe aber nichts dagegen für eine Nacht oder für ein Wochenende auf Zeitreise zu gehen! Interessantes Hotel, Jutta

    • bambooblog

      Danke für Deinen Kommentar! Die 70er waren meine Zeit, habe 1974 Abi gemacht. Aber Frank Zappa ist nicht so meins. Und ganz so schrill hab ich die 70er nicht in Erinnerung. 😉 Der bunte Stuhl hat mir auch sehr gut gefallen.
      Über das 25hours HOtel in der Hafencity werde ich in den nächsten Tagen noch etwas schreiben. Ich hab mir das jetzt extra mal angesehen. Das ist auch sehr schön und vom Konzapt her interessant.
      Liebe Grüße
      Ulrike

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