Peking am Tag danach

Freitag, 4.09.2015 – Der Tag nach der großen Parade

Wie bestellt fängt es am Freitag Morgen an zu regnen. Noch ist es nicht schlimm und so mache ich mich auf, um mir den Platz des Himmlischen Friedens anzugucken. Als Regenwetterprogramm habe ich mir den Besuch des Nationalmuseums vorgenommen.

Allerdings scheinen sich meine Pläne mit denen halb Pekings zu überschneiden. Die U-Bahn ist voll. Beim Aufstieg auf den Platz des Himmlischen Friedens staut sich alles, weil dort die Regenschirmverkäufer aufgestellt haben. Es regnet mittlerweile in Strömen.1509 Peking 7

Ich mag keine Regenschirme. Langsam schiebe ich mich durch die Menge, immer darauf bedacht, mir nicht die Augen ausstechen zu lassen. Denn die Chinesen tragen ihre Schirme genau auf meiner Augenhöhe.

Was für ein Gedränge! Viele Wege sind versperrt. Auf der Changan Straße vor dem Tor des Himmlischen Friedens fahren zwar Autos. Doch als Fußgänger kommt man nicht dorthin. Die Verbotene Stadt ist nur durch Nebeneingänge zu erreichen. Das Ende der Schlange vor dem Nationalmuseum verpasse ich. Wegen der Schirme und dem strömenden Regens kann ich kaum etwas sehen. Dann eben kein Museum!

Weiter geht’s auf den Platz des Himmlischen Friedens. Auch hier großes Gewusel. Bunte Regenschirme überall. Wenig Polizei oder Soldaten. Doch vielleicht sehe ich die auch nicht bei dem vielen Regen.

Auch die Straße vor der großen Halle des Volkes ist abgesperrt. Und auch dahinter kommt man nicht so einfach dahin, wohin man will. Mittlerweile bin ich total durchnässt. Trotzdem gehe ich weiter zu Fuß, vor allem nachdem eine Taxifahrerin einfach mal 100 Yuan für den Weg zum Hotel verlangt, für einen Weg, der mit Taxameter höchstens 20 – 25 Yuan kostet. Für das so gesparte Geld gönne ich mir ein leckeres Essen in einem ungewöhnlichen Restaurant. Doch davon später mehr.

Hier noch ein paar Impressionen vom Freitag

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