Air China (2)

Shanxi und Peking 2015

Der Air China-Flug

Jede Reise nach China beginnt mit einem langen Flug. Neun bis gut zehn Stunden dauert ein Nonstop-Flug von Frankfurt nach Peking. Ich flog auch diesmal wieder mit Air China. Der Hinflug war mit der neuen Boeing 747-8, ein riesiges schönes Flugzeug. Zurück ging es mit einer kleineren Maschine. Beide Flüge waren total ausgebucht.

Auf dem Hinflug blieb mir nur noch ein Mittelplatz. Aber ich hatte sehr nette junge Männer rechts und links von mir, die den Flug zu einem interessanten Erlebnis mit interessanten Gesprächen machten. Das Essen war gut, nichts besonderes. Der einzige Nachteil des Mittelplatzes war, dass ich nicht wirklich schlafen konnte. Dazu brauche ich einen Fensterplatz möglichst rechts. Den hatte ich dann auf dem Rückflug. Da habe ich auch wunderbar geschlafen, kaum dass der Flieger sich in Bewegung setzte.

Der A380

Mein Flieger (Die Ufos sind die Spiegelungen im Fenster des Frankfurter Flughafens)

Beinfreiheit

Die Frage nach der Beinfreiheit ist ein großes Thema, das ich fast täglich während meiner Arbeit diskutiere. Dabei habe ich das “Problem”, dass ich das Gejammer bei durchschnittlich großen Menschen kaum nachvollziehen kann. Ich bin selbst 1,78m groß. Ich empfinde den Sitzabstand bei Air China für völlig ausreichend. Ich stoße nicht mit den Knieen an den Sitz vor mir. Es bleibt immer noch Platz, wenn die Lehne vor mir nach hinten gekippt wird. Auch das Tischchen stört mich nicht weiter. Nur in der Breite ist der Sitz manchmal kaum ausreichend. Ich mag es gar nicht, wenn Essen serviert wird, bei dem ich mit Messer und Gabel hantieren muss. Dann wird es eng, denn der Sitznachbar will ja auch essen.

Ich habe auf dem Hinflug einen wirklich korpulenten Mann gesehen. Wie der sich in den Sitz gezwängt hat, weiß ich nicht. Letztlich nutzt so einem Menschen auch die Comfort-Class oder die Business Class mit ihren etwas breiteren Sitzen nur wenig. Denn die Toiletten sind alle gleich groß. Wie der Mann da rein gepasst hat und noch die Tür hinter sich schließen konnte, ist etwas, was ich mir gar nicht vorstellen mag.Air China

Das Essen

Air China und das Essen! Bislang hatte ich nie etwas auszusetzen. Es ist nicht spektakulär aber ausreichend und essbar. Das gilt auch für meinen Hinflug. Doch das Essen auf dem Rückflug war etwas wenig. Nach dem Start gab es nichts Warmes, nur ein Würstchen (kalt) in einem Brötchen. Das Frühstück später war sehr spärlich. Da ich noch Zeit nach der Landung hatte, bin ich in Frankfurt aus reinem Hunger zu McD…

Entertainment-Programme

In jeder Rückenlehne ist ein kleiner Bildschirm eingebaut. Mittels Touchscreen kann man sich sein Programm selbst aussuchen: Spielfilme, Musik und die Route. Das ist immer mein Liebstes: Wo bin ich jetzt? Wie hoch? Wie lange dauert der Flug noch? Vorausgesetzt ich bin wach. Auf dem Hinflug gab es einen ganz neuen irischen Zeichentrickfilm. Ich glaube es war “Song of the Sea”. Mein Nachbar, ein junger Ire, hat ihn mit großer Begeisterung gesehen. Ich hab hin und wieder rüber geguckt.Air China

Mehr zu meinen Erfahrungen mit Air China findet Ihr hier: Meine Flugempfehlung: Air China

A380

8 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.