Nachdenkliches – China Nachrichten 10.09.16

Natürlich besetzte der gerade beendete G20-Gipfel in Hangzhou die besten Plätze in den chinesischen Medien der letzten Tage. Man verspricht sich sehr viel für die Zukunft in Wirtschaft und vielen Umweltthemen. Doch es gibt auch Nachdenkliches von anderen Stellen. Dabei beeindruckt mich sehr, dass manch Positives auch von der anderen Seite betrachtet wird. Was bringen Tierschutz oder Tourismus, wenn die Umwelt darunter leidet? Meine China Nachrichten vom 10.09.16

09.09.16 german.people.com.cn
Tibeterin sammelt Geld, um Ziegen vor dem Schlachthof zu retten
Eine jungen Tibeterin sammelte genügend Geld, um mehr als 6.000 Ziegen vom Schlachthof freizukaufen. Diese Ziegen wurden nun unter der Aufsicht von Hirten in den Graslands von Sichuan freigelassen. Wenn man weiß, welche Umweltschäden die Überweidung durch Ziegen anrichten kann, stellt sich die Frage nach dem Sinn einer solchen Aktion. mehr

09.09.16 german.people.com.cn
Palastmuseum öffnet kaiserliche Küche und Kronprinzenresidenz
Große Pläne zur Ausweitung der Besichtigungsmöglichkeiten in der Verbotenen Stadt gabt Shan Jixiang, Kurator des Palastmuseums, bekannt. So sollen weite Teile der Westlichen Paläste geöffnet werden. Auch ist eine Ausstellung mit Kinderspielzeug der Kaiser geplant. mehr

01.09.16 Radio China International
Tourismus fördert Armutsbekämpfung in Libo
Eine einst sehr arme Gegend in der südchinesischen Provinz Guizhou profitiert von dem Interesse vor allem der chinesischen Touristen. Die Infrastruktur wird ausgebaut. Doch: “Offiziellen Angaben zufolge besuchten 2015 über 10 Millionen Touristen Libo und brachten dem Kreis über 8,6 Milliarden Yuan. Man darf gespannt sein, wie die Region weiter erschlossen wird und wie ihre Authentizität aufrechterhalten werden kann.” mehr

09.09.16 Radio China International
Kubin liest in Peking
Prof. Kubin: “Für die meisten bin ich ein Übersetzer und die Übersetzungen verkaufen sich gut. Für die anderen bin ich ein Wissenschaftler und die Bücher verkaufen sich in der Regel auch recht gut. Es ist leider eine Unsitte in deutschsprachigen Landen, dass man als Wissenschaftler nur Wissenschaftler zu sein und als Übersetzer nur Übersetzer zu sein hat und nicht auch Schriftsteller sein darf. Wenn ich kein Schriftsteller wäre, wo käme mein vermeintlich gutes Deutsch für die Übersetzungen her?” mehr

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