Fam-Trip Chengdu – Reisebericht 2016 Teil 1

Moin Moin aus Chengdu!

Er ist schon lange fällig: Mein Chengdu Reisebericht von den ersten Tagen unterwegs. Aber wie es so kommt, bin ich doch meistens geschafft von meinen Abenteuern, dem Jetlag, dem ganzen Programm. Da will ich hier nur noch ins Bett, ein wenig lesen und dann schlafen. Es wird mir wieder mal bewusst, dass ich nicht zum Digital Nomad tauge,

Ulrike in Reisebloggerpose

Für den Chengdu Reisebericht schmeisse ich mich in die Reisebloggerpose, allerdings mit Regenjacke statt hübschem weißen Kleidchen. 😉

Diesen Chengdu Reisebericht habe ich schon unterwegs begonnen. Nach und nach werde ich hier die Links zu den einzelnen besonderen Artikeln einfügen. Einzelne Abenteuer, für die es keinen besonderen Bericht geben wird, werde ich hier schildern.

Tag 1: Hamburg – Wiesbaden: Billiges 1.Klasse-Sparpreisticket, angenehme aber frühe Fahrt zu meiner Freundin in Wiesbaden. Natürlich geht sowas bei mir nicht ohne Sehenswürdigkeit! Über den Isis-Tempel in Mainz werde ich noch separat berichten!

Meine Tastatur an dem Chromebook ist leider teilweise kaputt. Ich habe mir eine einfache, einrollbare billige Tastatur gekauft. An die muss ich mich noch gewöhnen.

Tag 2: Eine Stunde Schlange stehen bis zum Checkin in Frankfurt — online ging nicht. Aber schließlich stelle ich fest, dass ich tatsächlich in der Premium-Economy gebucht bin. Danke an das Fremdenverkehrsamt und an Air China! Schnell habe ich auch die übrigen Teilnehmer aus Deutschland gefunden. Eine nette Truppe! Mehr zu dem diesmal doch nicht so guten Flug mit Air China findet Ihr hier

Eine Stunde Schlange stehen in Frankfurt

Eine Stunde Schlange stehen in Frankfurt Flughafen

Tag 3: Landung um 7:00 Uhr in Chengdu. Abholung klappt auf Anhieb. Wir sind in einem schönen Hotel untergebracht in guter Lage. Gleich stürmt man auf uns ein: Lunch um 12:00 Uhr und Dinner um 17:30 Uhr. Im Programm steht  – nichts davon. Nicht nur ich habe schon ein Programm vor. Ich lehne also ab. Und eile zum Tempel der Großen Güte Dacisi. Dort erwarten mich einige Überraschungen.

Mit dem Motorrad unterwegs: Als ich den Tempel hinter mir lasse, voll guter Laune und Neugier auf weitere Abenteuer, aber ohne lust auf umständliche U-Bahn- und Busfahrten, möchte ich mit dem Taxi zu dem Altstadtviertel an der Jinli-Straße fahren. Aus einem mir nicht erklärbaren Grund wollen die Taxi-Fahrer mich nicht mitnehmen. Ist die Strecke zu kurz, die Staus zu dicht? Ich weiß es nicht. Aber man deutet mir freundlich an, ich könne doch ein Motorrad-Taxi nehmen. Ulrike und Motorrad fahren? Ich gucke skeptisch. Gleich fällt mir auch ein, was “ich habe Angst”- “Ich fürchte mich davor” auf Chinesisch heisst. Ich bräuchte keine Angst zu haben, sagt der Motorradfahrer mit einem breiten Grinsen. Er würde langsam und vorsichtig fahren. Immer noch skeptisch, aber neugierig auf ein neues Abenteuer steige ich etwas mühsam auf. Helm? Ach, unnötiger Zierrat! Ich lege meine Arme um den Fahrer und schon geht’s los! Er fährt langsam, naja, schlängelt sich durch die Autokolonnen. Schnell sind wir da. Etwas hastig winkt mich der Mann beiseite, als ich in Ruhe und aller Öffentlichkeit mein Portemonnaie zücke. Da wird mir erst bewusst, dass die Aktion nicht ganz legal war. Aber der Polizist am Eingang zu der Altstadtgasse Jinli guckt völlig desinteressiert, als ich an ihm vorbeigehe und in das Gedränge in der überaus lebhaften Straße eintauche.

Mein Artikel von der Altstadt-Gasse Jinli ist nun fertig und kann hier gelesen werden. Jinli Straße in Chengdu – authentisch  oder Touristennepp?

Und das super leckere Abendessen, ein Medizin-Hotpot mit ganz viel Pilzen und einer interessanten Begegnung ist auch einen eigenen Artikel wert.

Daci Tempel in Chengdu feierlich geschmückt

Daci Tempel in Chengdu feierlich geschmückt

Tag 4: Auf geht es bei leichtem Nieselregen zum uralten Bewässerungssystem Dujiangyan und nach dem Mittagessen zum Daoistischen Qingchengshan. Alles dampft vor Feuchtigkeit. Ich bin sehr begeistert und genieße den Tag mit viel Lauferei und Sightseeing. Warum sich ein Ausflug nach Dujiangyan lohnt, erfahrt Ihr hier

Dujiangyan bei Regen

Dujiangyan bei Regen

Nach dem Mittagessen ging es also zum Qingcheng Shan, einem der Heiligen daoistischen Berge in China, ein Nachmittag ist erfrischender Natur und mit interessanten Tempeln: Schaut hier!

Tag 5: Auf dem Programm steht Panda-Bärchen gucken in Bifengxia. Dieser Ausflug ist leider ein wenig missglückt. Die meiste Zeit verbringen wir mit Bus Fahren und Warten. Über diesen misslungenen Tag werdet Ihr später mehr erfahren. Und auch, warum ich die Panda-Station in Chengdu besser finde. Der Artikel zu Bifengxia ist fertig und Ihr könnt ihn hier finden.

Panda-Baby

Panda-Baby

Beim Abendessen im 5-Sterne-Hotel rauchen am Nachbartisch zwei Chinesen. Das verbessert meine Laune nicht sonderlich. Aber mein Zimmer ist bequem, das WLan funktioniert einigermaßen.

Was kommt sonst noch?

Morgen werden wir den Großen Buddha von Leshan besichtigen und nachmittags einen Tempel am nahegelegenen Emei Shan. Ich bin schon gespannt. Freitag kommt das Pflichtprogramm mit der Tourismus-Messe in Leshan. Wir wissen noch nicht, in welchem Hotel wir wohnen werden und was  wir außer der Konferenz noch machen können. Samstag steht wieder die Messe auf dem Programm. Auch hier eine Unsicherheit: Wir fliegen in der Nacht vom Samstag auf Sonntag und sind gespannt, ob wir unsre Hotelzimmer bis zum Abend behalten können. Wäre ja schön, wenn wir uns vor dem Rückflug etwas frisch machen könnten.

Es bleibt spannend! Stay tuned!

Übrigens: In China komme ich aktuell (September 2016) nicht in Facebook, Twitter und google+

Es gehen Emails über gmx und web.de. Achja: ZDF- und ARD-Mediathek gehen auch. Aber NDR nicht….

Den zweiten Teil findet Ihr hier

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