Soziales in China – China-Nachrichten 10.06.17

Heute möchte ich über Soziales in China berichten. Das Leben in China ist geprägt von großen Entfernungen, mächtigen Ballungsräumen und entlegenen Gebieten, den Gegensätzen zwischen Reich und Arm. Dies sind große Herausforderungen, für die man immer neue Lösungen finden muss. Da wundert man sich doch manchmal über den Erfindungsreichtum der Menschen. Es muss nur jemand auf die Idee kommen! Ob es der Emanzipation dient, dass Frauen einen Fachhochschulabschluss in Haushaltsverwaltung machen können? Wann wird der erste Mann das studieren? Ein Buch in Ruhe lesen mitten in der Großstadt? Ein Buch? Ein richtiges Buch! Während mancher das Vergnügen, ein Buch aus Papier zu lesen, für antiquiert und vom Aussterben bedroht ansieht, gibt es anscheinend eine Nachfrage für Bibliotheken und Leseräume in China.

Soziales in China – Meine China Nachrichten vom 10.06.17

09.06.17 Xinhua
100 Pekinger Ärzte aus Peking für Nyingchi
Nyingchi ist eine Stadt im Südosten Tibet, eine Gegend abseits aller Touristenrouten und fast vergessen. Die Infrastruktur lässt zu wünschen übrig. Wie auch in anderen Ländern der Erde ist es in solchen Gebieten schwierig, Ärzte zu finden. Nun haben sich rund 100 Pekinger Ärzte freiwillig gemeldet, um in Nyingchi ärztliche Versorgung anzubieten. mehr

06.06.17 german.people.com.cn
330 Tagesmütter mit Fachhochschulabschluss
Die von Fachleuten als „ausgebildete Tagesmütter” bezeichneten Absolventen haben während ihrer Ausbildungszeit soziologisches, psychologisches, ernährungswissenschaftliches, juristisches sowie kommunikationswissenschaftliches Fachwissen erworben und Techniken wie Reinigung, Kochkunst, das künstliche Blumenstrecken sowie Betreuung von Schwangeren und Senioren erlernt. mehr

06.06.17 german.people.com.cn
Ein ruhiges Plätzchen zum Lesen
In den großen trubeligen Städten Chinas voller Menschen sucht man manchmal vergebens ein ruhiges Plätzchen, wo man in Ruhe ein Buch lesen kann. Chen Ye ist nun auf die Idee gekommen, in Nanjing genau so einen ruhigen Ort anzubieten. In einem alten Gebäude stellt er rund 60qm als ruhige Rückzugsort zur Verfügung. Man braucht noch nicht einmal eigene Bücher mitzubringen. Es stehen reichlich gefüllte Bücherregale in den Räumen. Wie das funktioniert könnt Ihr hier lesen: mehr

Zur Rückkehr der Papierbücher gibt es eine interessante Studie in China: mehr

09.06.17 China Radio International
Highspeedzüge verändern das Leben der Menschen
In den letzten fünf Jahren ist die Strecke der chinesischen Hochgeschwindigkeits-Eisenbahn von unter 10.000 Kilometern auf 22.000 Kilometer gestiegen. Die Bewältigung der großen Entfernungen in China ist kürzer geworden. Statistiken zufolge fahren in China täglich über 4.200 Schnellzüge. Sie befördern über 4,5 Millionen Passagiere. In Stadtblöcken am Yangtze-Delta, am Perlfluss-Delta, um das Bohai-Meer und in Beijing, Tianjin und Hebei sind zwischen benachbarten Städten ein- bis dreistündige Schnellzug-Lebenskreise entstanden. mehr

Zum Schluss noch der Bericht über einen Skandal, der Empörung bei vielen Menschen in China ausgelöst hat:

09.06.17 german.people.com.cn
Esel an Tiger verfüttert
IN einem Zoo in China trieb ein verärgerter Aktionär einen lebendigen Esel ins Tiger-Gehege. Der wurde dort sofort von den Tigern gerissen und gefressen. Schrecklich! Doch was ist nun die positive Nachricht dabei? Viele Chinesen haben sich darüber aufgeregt und eine Diskussion über artgerechte Haltung in Zoos in Gang gebracht. mehr

Ich bleibe bei meiner Meinung, dass man in China nicht in den Zoo gehen sollte: mehr

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