Streunende Tibet-Doggen – China Nachrichten 16.09.17

Meine China Nachrichten aus dieser Woche kommen aus den Bereichen Tierschutz “Tibet-Doggen”, Tourismus “Zug im Vergleich zum Flug” und Umweltschutz “Süd-Nord-Wasserumleitung”. Ob das alles so erfreulich ist, weiß ich nicht einzuschätzen. Ich finde die Nachrichten nachdenkenswert. Lest selbst!

Meine China Nachrichten vom 16.09.17

15.09.17 german.china.org.cn
Streunende Tibet-Doggen
Einst waren sie heiß begehrt und galten als Statussymbol. Nun hat der Boom nachgelassen. Viele der großen Tibet-Doggen, auch unter dem Namen Tibet Mastiffs bekannt, wurde ausgesetzt und streunen durch die Straßen der Städte. Die große Anzahl der streunenden tibetischen Hunde sei mittlerweile eine Bedrohung für Menschen und für das Vieh, schreibt The Paper aus Shanghai. Im vergangenen November starb ein 8-jähriges Mädchen, nachdem sie von einem streunenden Hund in Nangchen, in der nordwestchinesischen Qinghai Provinz, angegriffen worden war. mehr

11.09.17 german.people.com.cn
Hochgeschwindigkeiteszüge Konkurrenz zu Flieger
Die chinesischen Hochgeschwindigkeitszüge machen der zivilen Luftfahrtindustrie zu schaffen, sagte ein Fachmann am Donnerstag. Aber mit den Herausforderungen entstehen auch neue Chancen. Das Streckennetz entwickelt sich schnell. Auch sind Züge nicht so anfällig für Wetterkapriolen. Und natürlich sind die Tickets preiswerter als Flüge- mehr

14.09.17 german.people.com.cn
Süd-Nord-Wasserumleitungsprojekt
Das umstrittene Wasserumleitungsprojekt, das über Kanäle und Pipelines Wasser von der Provinz Hunan nach Hebei bringt, schreitet voran. Das Büro des Bauausschusses des Süd-Nord-Wasserumleitungsprojektes sagte am Mittwoch, dass zur Sicherstellung der Wasserqualität Schutzwälder geschaffen wurden, die sich über 197 Kilometer entlang der Kanäle und Pipelines erstrecken und eine Fläche von 636 Hektar abdecken. mehr

Zu guter Letzt:

Die Terrakotta-Armee-Ausstellung in Dresden wurde bis zum 15.10.17 verlängert!

6 Kommentare

  • Thomas Gierth

    Das die Hochgeschwindigkeitszüge immer beliebter werden, haben die Fluglinien sich auch selber zuzuschreiben, bzw. hat das Militär eine große Mitschuld.
    Wären innerchinesische Flüge pünktlich, würden auch mehr Menschen fliegen, aber gerade Beijing ist nur noch eine Katastrophe.
    Kaum ein Flug, der noch pünktlich ankommt, 1-2 Std. Verspätung sind schon Alltag.
    In anderen Großstädten ist es leider auch nicht besser.

    • Ich glaube nicht, dass die Beliebtheit der Schnellzüge durch die Flugverspätungen signifikant gefördert wird. Vieles spricht für die Züge: Eine hohe Frequenz, Bahnhöfe in CityNähe und die Schnelligkeit! Natürlich spielt auch der Preis eine große Rolle. Eine Zugfahrkarte ist bedeutend preiswerter als ein Flug.
      LG
      Ulrike

  • Das sind traurige Nachrichten. Aber ist mal wieder typisch, wenn Menschen nicht nachdenken. Ich hoffe sehr, dass den Tieren geholfen wird, und sie nicht in der Fellproduktion landen. Leider ist China da ja kein Einzelfall.
    Lg Miriam

  • Gretlies Gehrts

    Jetzt gibt es also auch in China streunende Hunde – entsetzlich!!! Ich bin vor vielen Jahren einmal in Portugal von einem streunenden Hund zusammengebellt worden. Gott sei Dank war mein Mann dabei, sodass alles glimpflich verlaufen ist.
    Jetzt werde ich alle Hundenarren gegen mich aufbringen, aber ich liebe nun mal Menschen mehr als Tiere:
    Warum erschießt man nicht streunende Hunde? Ich weiß, dass man das z. B. in Griechenland und Spanien nicht macht, weil die Gutmenschen so einen Aufstand gemacht haben. Wie äußern sich diese Menschen eigentlich zum Tod eines Kindes, das von streunenden Hunden angefallen und getötet wird?

    • Meistens wird ja der Hund, der einen Menschen verletzt, getötet. Man darf ja nicht streunende Hunde alle über einen Kamm scheren.
      Und wenn es Tierschutzorganisationen und liebe Menschen gibt, die sich um herrenlose Tiere kümmern, dann finde ich das sehr gut.

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