Medizin kaufen in China

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Bislang habe ich ja meistens dafür plädiert, Medizin wie Kopfschmerztabletten usw. in China zu kaufen. Die sind dort einfach preiswerter. Bislang hatte ich auch gute Erfahrungen gemacht.

Und dann kam meine China-Reise 2017. Zwei Wochen unterwegs, alleine, ohne Organisation. Ich habe in 17 Tagen 6 Städte in China besucht, 5 Bahnfahrten erlebt. Da bleibt keine Zeit zum krank feiern. Sich mal einen ganzen Tag ins Bett legen: Völlig unmöglich! Da gleife ich schon mal etwas schneller zu Tabletten.

Schnell merkte ich, dass mein Körper das Tempo nur widerwillig mitmachte. Kopfschmerzen und Rückenschmerzen stellten sich ein. Dazu hatte ich mir bei den eisigen Temperaturen im November schnell die Blase verkühlt.

Medizin kaufen in China: Hilfreich dieses Zeichen Yao für Apotheke

Im Kreis steht “Yao – Medizin”

Also stand gleich an einem meiner ersten Tage in Peking der Besuch einer Apotheke auf dem Plan. Medizin kaufen in China! Dabei ging ich in eine Apotheke in der größten Einkaufsstraße in Peking, in der Wang Fu Jing. Dort sind auch immer viele Touristen aus  Europa und Amerika unterwegs. Also hoffte ich auf Apotheker, die Englisch sprechen konnten. Dem war aber nicht so! Man behalf sich mit einer Übersetzungs-App.

Für meine Kopfschmerzen empfahl man einen Tee und bei den Rückenschmerzen sollte ich 2 Wochen lang Tabletten schlucken. Wie bitte? Ich erklärte in meinem allerbesten Chinesisch: “Jetzt Kopfschmerzen – Tablette schlucken – Kopfschmerzen weg!” Ist doch einfach? Irgendwie klappte das aber nicht. Lag es daran, dass ich Chinesisch sprach und man seine Verkaufskünste probieren wollte? Auf jeden Fall schien es auch in der nächsten Apotheke gerade angesagt zu sein, den Kunden mehrtägige oder mehrwöchige Kuren zu verkaufen. Mit Zähneknirschen verkaufte man mir endlich Tabletten, die dann auch gleich halfen.

Bei den Tabletten gegen Blasenentzündung verstehe ich ja, dass ich die über mehrere Tage nehmen sollte. Ich griff aber erst dazu, als sich die anfängliche Reizung dann doch verstärkte. Die Tabletten halfen schnell und nach kurzer Zeit war ich beschwerdefrei. Ich habe sie dann noch ein paar Tage zur Sicherheit genommen.

Nach all dem Theater und der Zeit, die ich dafür aufgewendet habe, tendiere ich nun doch wieder dazu, die wichtigsten Tabletten von Zuhause aus mitzunehmen. Ich kann dann ja immer noch bei Gelegenheit gucken, was vor Ort möglich ist. Ich weiß auch nicht, ob das Medikament gegen Blasenentzündung hier nicht rezeptpflichtig gewesen wäre. Es ist klar, dass man rezeptpflichtige Medikamente und auch Tabletten, die man ständig nehmen muss (z.B. Bluthochdruck usw.) von Zuhause mitnehmen sollte.

Hilfreich sind Online-Apotheken, vor allem, wenn man weiss, was man braucht. Da empfehle ich shop-apotheke.com Eine gute Möglichkeit, in Ruhe zu schauen und sich die Medis bequem nach Hause liefern zu lassen.

eine Geschichte, wie es einem ergehen kann in einer Pekinger Apotheke: Medizin kaufen in China

8 Kommentare

  • Pingback: 9 Dinge – die Nicht-Packliste - Bambooblog Hamburg - Reiseblog

  • Ich habe auch stets ein kleines medizinisches Notfallset dabei. Einmal ist das aber vor einer Reise irgendwie daheim liegen geblieben, so musste ich starker Zahnschmerzen wegen in Rom in eine Apotheke. Das Schmerzmittel, das man mir dort verkauft hat, war hervorragend – eine Tablette, und der Wehdam war weg! Leider habe ich mir nicht aufgeschrieben, wie das Medikament geheissen hat…
    Liebe Grüße!

    • Sowas kenne ich auch. Ich hab die Schachtel von dem Medikament, das mir so gut gegen die Blasenentzündung in China geholfen hat, aufgehoben. Vielleicht lass ich mir das mal von Kollegen aus China mitbringen. Aber so oft hab ich ja sowas nicht. Und Dir wünsche ich, dass Du keine solchen Zahnschmerzen mehr hast.
      LG
      Ulrike

  • Hallo Ulrike,

    Da ich auch schon mal bei meinen Reisen nach Hilfe in Apotheken suchen mußte,
    habe ich mir ein kleines “Notfall-Set” vorbereitet, daß ich nun immer dabei habe.
    Am wichtigsten sind natürlich die täglich notwendigen Pillen,
    darüber hinaus nehme ich Aspirin, Voltaren, Halstabletten, Immodium
    und etwas Verbandszeug mit. Ich lege auch die Beipackzettel dazu.
    Das ganze Päckchen ist relativ klein und gut unterzubringen.

    Gebraucht habe ich bisher eigentlich nur das Voltaren wegen Kniebeschwerden.
    Bei meiner letzen Reise habe ich in einer koreanischen Apotheke Wärmepflaster gekauft,
    die dann meinem Rücken sehr gut getan haben.
    Darüber hinaus habe ich auch die Kontaktdaten meines Hausarztes dabei.

    Diese kleine Vorsorge gibt mir auf meinen Reisen ein gutes und sicheres Gefühl.

    Viele liebe Grüße
    Ecki

    • Hallo Ecki!
      Ja, so ein Notfallpack hab ich auch immer dabei. Ich hatte aber diesmal wirklich nur wenig (z.B.) Kopfschmerztabletten dabei, weil ich mir wenn nötig welche in China kaufen wollte. Und irgendwie hatte ich mehr Kopfschmerzen als erwartet.
      LG
      Ulrike

  • Ich habe auch das Gefühl, dass man hier immer tage- bis wochenlang Medizin nehmen muss. Bis dahin bin ich normalerweise auch von selbst wieder gesund …

    Dass du keine “richtigen” Kopfschmerztabletten bekommen hast, ist aber komisch. Die haben da normalerweise viele verschiedene Produkte im Sortiment, die teilweise sogar (schnell) wirken.

    • Ja, das mit dem Kopfschmerztee ist wirklich merkwürdig. Ich hab dann auch dirket nach aspirin gefragt. Die Frau meinte erstmal lebhaft, dass der Tee doch viel besser wäre.

      • Naja wenn man es so sieht, ist Tee eigentlich immer besser als irgendwelche Tabletten, nur halt vielleicht nicht wenn es schnell gehen soll 🙂 ♡

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